Meppen /Emsland Für die Hilfe bei der Bekämpfung des Moorbrandes im vergangenen Jahr im Emsland hat die Bundeswehr rund 600 000 Euro an den Landkreis Grafschaft Bentheim gezahlt. Das teilte der Landkreis am Dienstag mit. Damit sei ein Großteil der Aufwendungen abgegolten, sagte Landrat Friedrich Kethorn (CDU).

Damit seien jetzt 95 Prozent der Kosten, die den Kommunen des Landkreises für den Einsatz ihrer Feuerwehren entstanden sind, abgegolten. Der Landkreis hatte die Forderungen der Kommunen gebündelt eingereicht, das Geld wird nun weitergeleitet. „Die Prüfung der restlichen Forderung von 29 000 Euro soll schnell vorgenommen werden, so hat die Bundeswehr es zugesagt“, sagte der Landrat.

Bei einem Waffentest der Bundeswehr bei Meppen hatte sich im vergangenen September das Moor entzündet. Wegen des Ausfalls einer Löschraupe dehnte sich der Brand aus. Die Bundeswehr musste auch Hilfe der niedersächsischen Feuerwehren in Anspruch nehmen. Erst am 10. Oktober wurde der Brand gelöscht. Im Abschlussbericht hatte die Bundeswehr die Kosten auf 7,9 Millionen Euro beziffert.

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