Mannheim Die Mehrheit der Deutschen sieht ihre Gesundheit durch das Coronavirus nicht gefährdet. Im neuesten Politbarometer der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, das für die NWZ und das ZDF ermittelt wurde, sagen das 78 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich hinsichtlich der Präventionsmaßnahmen: 69 Prozent sind der Meinung, bei uns werde genug gegen die Ausbreitung des Virus getan. 39 Prozent der Befragten erklären zudem, dass sie wegen des Coronavirus Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen zurzeit meiden, 50 Prozent ändern ihr Verhalten nach eigenen Angaben nicht.

Weitere Ergebnisse des Politbarometers:

Sonntagsfrage

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Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, würde die Union einen Punkt abgeben und käme auf 26 Prozent, ihr bisher schlechtester Projektionswert im Politbarometer. Die SPD könnte dagegen zwei Punkte zulegen auf 16 Prozent. Die AfD bliebe unverändert bei 14 Prozent und die FDP ebenso unverändert bei 6 Prozent. Die Linke erreichte nur noch 8 Prozent (minus 2), die Grünen lägen bei 23 Prozent (plus 1). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine Mehrheit, für Grün/Rot/Rot würde es ganz knapp reichen.

Neuer CDU-Chef

Ende April wählt die CDU einen neuen Parteivorsitzenden. 27 Prozent aller Befragten sprechen sich dabei für Friedrich Merz aus, 24 Prozent wünschen sich Armin Laschet in dieser Position und 11 Prozent Norbert Röttgen. 30 Prozent ist das egal. Bei den CDU/CSU-Anhängern liegt Merz mit 40 Prozent vor Laschet mit 27 Prozent, 10 Prozent sind für Röttgen und 19 Prozent haben keine Präferenz. Bei den Anhängern von SPD, Grünen und Linke erhält jeweils Laschet die meiste Zustimmung, die Anhänger von AfD und FDP bevorzugen ganz klar den Kandidaten Merz.

Kanzler

Wenn es darum geht, wer sich als Kanzler eignen würde, sind die Befragten bei Merz und Laschet eher gespalten: 39 Prozent halten Merz für geeignet als Bundeskanzler, 44 Prozent sprechen ihm diese Fähigkeit ab. Für 35 Prozent hat Laschet das Zeug zum Kanzler, für 37 Prozent nicht. 29 Prozent meinen, dass Röttgen Kanzlerfähigkeit mitbringt, 45 Prozent bezweifeln das. Und CSU-Chef Markus Söder trauen das 30 Prozent zu, eine Mehrheit von 51 Prozent ist skeptisch.

CDU-Kurs

Der politische Kurs der CDU sollte sich nach Ansicht von 43 Prozent der Unionsanhänger stärker an traditionell-konservativen Inhalten ausrichten, 24 Prozent wollen dagegen, dass diese zukünftig eine weniger große Rolle spielen.

Top-Ten-Bewertung

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) der zehn wichtigsten Politiker liegt weiterhin Angela Merkel auf Platz eins. Danach kommen Robert Habeck auf Platz zwei und Olaf Scholz. Auf Rang vier verbessert hat sich Markus Söder, es folgen Heiko Maas und Annalena Baerbock.

Hermann Gröblinghoff Newsdeskmanager / Politikredaktion
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