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Mannheim /Berlin Eine mögliche Koalition von Union und Grünen wäre derzeit bei den Deutschen am beliebtesten. In dem am Freitag veröffentlichten Politbarometer, das die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für unsere Zeitung und das ZDF ermittelte, sprachen sich 46 Prozent für eine derartige Regierung aus. Die weiteren Optionen – Schwarz/Gelb/Grün (34 Prozent), Grün/Rot/Rot (30 Prozent) oder die Ampel aus Grünen, SPD und FDP (27 Prozent) bekommen deutlich weniger Zustimmung.

Sonntagsfrage

Die Grünen können ihren Rekordwert in der Sonntagsfrage halten. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union weiter auf 27 Prozent, die Grünen auf 26, die SPD auf 14, die AfD auf 13, FDP und Linke auf jeweils 7 Prozent. Als einziges Zweier-Bündnis hätte damit weiterhin Schwarz/Grün eine Mehrheit. Allerdings rechnen auch wieder mehr Befragte damit, dass die derzeitige Große Koalition bis zur nächsten Bundestagswahl hält. Dieser Wert stieg von der letzten Befragung Anfang Juni von 47 auf 60 Prozent.

CDU-Vorsitz

Schlechte Werte bekommt weiterhin die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Nur ein Viertel der Befragten ist der Meinung, dass sie als Kanzlerkandidatin antreten sollte. Auch unter den CDU-Anhängern kommt sie nur auf 30 Prozent. Auf Nachfrage nur unter denjenigen Befragten, die sich gegen eine Kanzlerkandidatur Kramp-Karrenbauers aussprechen, können mit 67 Prozent die meisten allerdings nicht sagen, wer stattdessen für die Union Kanzlerkandidat werden sollte. 19 Prozent (CDU/CSU-Anhänger: 36 Prozent) sprechen sich für Friedrich Merz aus, jeweils 2 Prozent wünschen sich Armin Laschet, Angela Merkel, Horst Seehofer, Jens Spahn oder Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union.

Grüne in Regierung?

Mit Blick auf die Regierungsfähigkeit der Grünen trauen 42 Prozent aller Deutschen den Grünen zu, eine Bundesregierung zu führen und den Bundeskanzler zu stellen, mit 55 Prozent hat daran gut die Hälfte Zweifel.

Die SPD

Ähnlich wie zu früheren Messzeitpunkten ist mit 51 Prozent eine knappe Mehrheit der Deutschen der Ansicht, dass der SPD ihre Beteiligung an der Bundesregierung schadet, 40 Prozent glauben das nicht. In der SPD-Anhängerschaft finden sogar 59 Prozent, dass die Koalition mit der CDU/CSU zum Nachteil der SPD verläuft, für 29 Prozent schadet die Regierungsbeteiligung der SPD nicht.

SPD/Linke-kooperation

Auch wenn weiterhin Vorbehalte überwiegen, ist der Ruf nach einer stärkeren Kooperation zwischen SPD und Linke in den vergangenen Jahren lauter geworden. Verantwortlich ist vor allem eine veränderte Sichtweise im SPD-Lager: Nach 40 Prozent vor knapp zehn Jahren meinen jetzt 53 Prozent der eigenen Anhänger, dass die SPD zukünftig stärker mit der Partei „Die Linke“ zusammenarbeiten sollte.

„Fridays for Future”

In zunehmendem Maße erwarten die Deutschen politisch nachhaltige Konsequenzen durch die „Fridays for Future”-Bewegung: Nach 37 Prozent im April glauben jetzt 51 Prozent der Befragten, dass die Politik in Deutschland deshalb mehr für den Klimaschutz tun wird.

Hermann Gröblinghoff Newsdeskmanager / Politikredaktion
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