Madrid Spanien startet nach einer monatelangen politischen Blockade mit einer neuen Regierung ins Jahr 2020. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte des Landes wird in Madrid zudem eine Koalition an der Macht sein. Ministerpräsident bleibt der Sozialist Pedro Sánchez, der seit vergangenem Frühjahr nur noch geschäftsführend im Amt war und am Dienstag die entscheidende Parlamentsabstimmung über seine Wahl zum Regierungschef mit knappem Vorsprung gewann. Seine Unterstützer brachen im Abgeordnetenhaus erleichtert in Jubel aus.

Sánchez erhielt 167 Ja-Stimmen gegenüber 165 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen. Seine Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) wird mit dem linken Bündnis Unidas Podemos (UP) die Geschicke des Landes lenken.

Um an der Macht zu bleiben und Gesetze und Reformen durchzubringen, bedürfe es eines wahren „Drahtseilaktes“, schrieb die Zeitung „El País“. Denn nicht nur die politischen Ideen der PSOE und der UP driften weit auseinander – auch die konservative Opposition macht klar, dass sie Sánchez das Leben schwer machen will. „Auf eine loyale Opposition werde ich nicht zählen können“, räumte der 47-Jährige bereits ein.

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