Leipzig Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen hat André Poggenburg den Vorsitz der von ihm gegründeten Partei Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland (ADPM) niedergelegt. Zudem kündigte der Ex-AfD-Politiker in einer Mitteilung vom Montag an, die Partei verlassen zu wollen.

Am Wochenende hatten er und zwei weitere Vorstandsmitglieder auf einem Parteitag in Leipzig einen Antrag gestellt, ihren eigenen Wahlkampf zugunsten der AfD zu beenden und die ADPM bis Ende August aufzulösen. Die „übergroße Mehrheit“ der Mitglieder habe es jedoch abgelehnt, sich mit dem Antrag zu befassen, sagte Schatzmeister Mirko Schüring.

Poggenburg begründete seine Entscheidung damit, dass sich alle Stimmen auf die Parteien „rechts neben dem linksentrückten Altparteienblock“ konzentrieren müssten, die eine tatsächliche Chance auf den Einzug in die Landtage hätten.

Poggenburg war im Januar aus der AfD ausgetreten und hatte die neue Partei gegründet. Er galt bei der AfD als Rechtsaußen.

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