Koreakonflikt
Nord- und Südkorea planen Familientreffen für Ende Oktober

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Erstmals seit drei Jahren konnten sich Angehörige von koreanischen Familien in Nordkorea treffen. Foto: KOREA POOLBild: dpa-infocom GmbH
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Die beiden Schwestern Kang Ho Rye (l,89) aus Nordkorea und Kang Du-ri (87) aus Südkorea dürfen sich nach langer Zeit endlich wiedersehen. Foto: /KOREA POOL/APBild: dpa-infocom GmbH
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Die Nordkoreanerin Ahn Kil Ja (85) und ihr Bruder Choi Sung-taek (82) aus Südkorea weinen als sie sich wiedersehen. Foto: KOREA POOL/APBild: dpa-infocom GmbH
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Menschen aus Nordkorea warten darauf, ihre Familienangehörigen aus Südkorea zu treffen. Foto: Lee Ji-Eun/YonhapBild: dpa-infocom GmbH
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Der Nordkoreaner Yang Gil Su (86) wird von einem südkoreanischen Verwandten begrüßt. Foto: Lee Ji-Eun/YonhapBild: dpa-infocom GmbH
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Angehörige von koreanischen Familien, die durch den Korea-Krieg (1950-53) auseinander gerissen wurden, treffen sich. Foto: Lee Ji-Eun/YonhapBild: dpa-infocom GmbH
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Seoul (dpa) - Nord- und Südkorea haben für Ende Oktober eine weitere Runde von Familientreffen aus den entzweiten Staaten angesetzt. Dies hätten Leiter der Rotkreuzverbände aus Nord und Süd abgesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Sonntag.

Beide Seiten haben die Einigung in einer Hotelanlage im nordkoreanischen Diamanten-Gebirge ausgehandelt, wo noch bis Sonntag die ersten innerkoreanischen Familienzusammenführungen seit knapp drei Jahren stattfinden. Rund 600 Südkoreaner nehmen daran teil.

Seit dem Koreakrieg (1950 bis 1953) entzweit die beiden Nachbarstaaten eine verminte entmilitarisierte Zone. Rund 700.000 Koreaner sollen während der Wirren des Krieges gen Süden geflohen sein.

Das abgeschottete Nordkorea wird totalitär geführt. Es gilt als einer der am schwersten zugänglichen Staaten. Südkorea ist dem westlichen Beispiel gefolgt und wird demokratisch regiert. Die getrennt in Nord- und Südkorea lebenden Familien haben de facto keine Möglichkeiten zum Kontakt.

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