Frage: Auftakt zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden: Sein Vorsprung vor US-Präsident Trump schwindet. Geht Biden bereits die Luft aus?

Beyer: Das Rennen ist erst am Wahlabend gelaufen. Es gibt neue Umfragen, die tatsächlich den Abstand zwischen Trump und Biden schwinden sehen. Trump konnte zuletzt offenbar aufholen. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme. Entscheidend wird es vor allem sein, was es in Pennsylvania, Wisconsin, Michigan und Florida, den sogenannten Swing States, für Ergebnisse gibt. Wahlentscheidend ist, wer diese umkämpften Staaten gewinnen wird.

Frage: Muss Trump befürchten, dass die Unterstützung aus den eigenen Reihen schwindet?

Beyer: Mehrheitlich glaube ich nicht. Aber in der Tat: Es gibt Auftritte von bekannten Politikern der Republikaner, wie dem ehemaligen Gouverneur von Ohio. Es gibt aber auch darüber hinaus in den Reihen der Republikaner Widerstand und Parteimitglieder, die sagen, das sei nicht ihr Präsident, sondern nur eine Trump-Show. Das ist aber eine Minderheit.

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Frage: Experten glauben, dass sich auch unter einem Präsidenten Biden nicht viel verändern würde in den deutsch-amerikanischen Beziehungen....

Beyer: In den 80 Seiten des Wahlprogramms der Demokraten findet man gerade eine halbe Seite Europa. Deutschland kommt nicht vor. Nach der Corona-Krise geht es auch in den USA darum, das Land wieder aufzubauen und die Wirtschaft ans Laufen zu bringen. Auch Biden und die Demokraten setzen da auf Protektionismus.

Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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