Hannover Den berufsbildenden Schulen in Niedersachsen soll im kommenden Jahr deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen. Die Landesmittel werden um 65,7 Millionen Euro angehoben - von 702,3 Millionen Euro auf dann 768 Millionen Euro, wie das Kultusministerium am Dienstag in Hannover mitteilte.

Die Schulen leisten einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung, etwa bei der Ausbildung von Kita-Personal. Neu ist unter anderem ein festes Budget von 15 Millionen Euro für die Beschäftigung von Vertretungslehrerinnen und Vertretungslehrern. Das soll die Unterrichtsversorgung von zuletzt rund 91 Prozent stabilisieren. Für weitere 15 Millionen Euro werden 260 bislang befristete Stellen dauerhaft zur Verfügung gestellt. Zudem sind 23 Millionen Euro für Tarifsteigerungen vorgesehen.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sagte: „Für 2020 sind damit sowohl finanziell als auch stellenmäßig realistische Rahmenbedingungen erfüllt, um die Situation der beruflichen Bildung in Niedersachsen verbessern zu können.“

Die FDP warf dem Ministerium hingegen „Schönrechnerei“ vor. Die Unterrichtsversorgung müsse schrittweise mit mehr Stellen und Budget auf 100 Prozent angehoben werden, forderte FDP-Schulpolitiker Björn Försterling: „Hiervon ist die Landesregierung weit entfernt.“

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