Hannover Weil die vorgesehenen Mittel von 131 Millionen Euro nicht ausreichen, ist der zentrale Neubau des niedersächsischen Landeskriminalamtes vom Tisch. Die Marktsituation und die Hochpreisphase im Bausektor lassen laut Finanzministerium in Hannover kein wirtschaftliches Angebot erwarten. Dies habe der Verlauf des Vergabeverfahrens gezeigt. Es soll von der Vergabestelle aufgehoben werden. Dies hätten Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) und Innenminister Boris Pistorius (SPD) abgestimmt. Ziel sei weiterhin, das LKA besser unterzubringen – dafür sollen die 131 Millionen Euro genutzt werden.

Nach einem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ soll das derzeit in maroden Räumen untergebrachte Kriminaltechnische Institut (KTI) einen Neubau erhalten. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte dazu, eine Lösung für das KTI sei ein zentrales Anliegen. Über konkrete Schritte sei aber noch nicht entschieden worden.

Ursprünglich war das Ziel, alle 1100 LKA-Mitarbeiter in einem Gebäude unterzubringen. Die vorgesehenen Mittel waren wegen Preissteigerungen in der Baubranche von 76 auf 131 Millionen Euro aufgestockt worden. „Gerade vor dem Hintergrund eines aktuell sehr dynamischen Baumarktes wäre es ein unkalkulierbares Risiko gewesen, sich weiteren durch die Marktsituation verursachten Kostensteigerungen auszusetzen“, sagte Finanzminister Hilbers.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.