Hannover Das Land Niedersachsen hat wegen der Corona-Krise mit einem Einbruch der Steuereinnahmen zu kämpfen. Die Kommunen befürchten drastisch sinkende Investitionen. Auch der öffentliche Nahverkehr, Kitas, Schülertransport und Schwimmbäder könnten betroffen sein, warnte etwa der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB).

Von Januar bis Ende August dieses Jahres nahm das Land 18,5 Milliarden Euro ein – das sind rund 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Finanzministerium in Hannover mit. Die Mai-Steuerschätzung hatte gegenüber den ursprünglichen Erwartungen für 2020 weniger Steuereinnahmen in Höhe von 3,378 Milliarden Euro und für 2021 von 1,338 Milliarden Euro im Landeshaushalt pro­gnostiziert. Das Minus von 5,7 Prozent bewegt sich laut Ministerium im Rahmen dieses Schätzergebnisses.

„Der weltweite Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Pandemie führt zu Steuerausfällen auf allen staatlichen Ebenen in einem bisher nicht vorgekommenen Ausmaß“, sagte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU).

„Die negative Steuerentwicklung auf kommunaler Ebene zeigt, wie notwendig die finanziellen Hilfen von Bund und Land sind“, betonte Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages.

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