Hannover /Bremen Mit dem Einsatz spezieller Fahnder hat die Bundespolizei die Zahl der Handgepäck- und Taschendiebstähle auf Bahnhöfen im Norden um knapp ein Viertel senken können. In Niedersachsen, Hamburg und Bremen ging die Zahl der Diebstähle im letzten Jahr um 22,6 Prozent zurück.

Ein Grund für den Rückgang sei der Einsatz von Taschendiebstahlsfahndern, gemeinsam mit der Landespolizei. Die Fahnder kleiden sich wie Reisende, haben aber einen Blick auf Diebe und halten nach bekannten Gepäckdieben Ausschau.

Fahndungserfolge hätten gezeigt, dass die Videotechnik auf Bahnhöfen und in Zügen ein wichtiger Faktor zur Identifizierung von Taschen- und Handgepäckdieben bleibt, erklärte die Bundespolizei. In den Hauptbahnhöfen Hamburg, Hannover und Bremen gibt es Videoüberwachung, mit der die Beamten hinter dem Bildschirm nach Dieben fahnden. Rund vier Fünftel der ermittelten Tatverdächtigen kommen demnach aus Algerien, Marokko und Polen.

Rückläufig war ebenfalls die Gewalt gegen Beamte der Bundespolizei. Die Zahl der Widerstandshandlungen sank um 8,8 Prozent auf 550. Die Videotechnik in den Hauptbahnhöfen und der Einsatz von Körperkameras durch die eingesetzten Beamten habe sicherlich einen positiven Einfluss gehabt, sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion, Martin Kuhlmann.

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