Hannover Niedersachsen will die Antibiotika-Überwachung in der Tierhaltung neu ordnen. Danach soll die Kon­trolle dem Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (Laves) entzogen und den Veterinärämtern der Landkreise und kreisfreien Städte zugeschlagen werden. Das ergebe Sinn, weil die Kommunen sofort handeln könnten, so Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Freitag in Hannover. Das Laves wiederum soll die Kontrolle der Tierversuche in 40 niedersächsischen Einrichtungen übernehmen. Mehr Geld für die Veterinärbehörden forderte der Geschäftsführer des Landkreistages, Hubert Meyer. Er sprach von mindestens 10 Millionen Euro. Das entspreche etwa 100 Stellen. Derzeit würden die Kommunen 23 Millionen Euro für ihre 1600 Veterinäre erhalten.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.