Hamburg Die letzte rot-grüne Koalition in Bund und Ländern kann weitermachen: Sozialdemokraten und Grüne haben in Hamburg einen klaren Wahlsieg eingefahren.

Bei der Bürgerschaftswahl in dem Stadtstaat landete die SPD von Bürgermeister Peter Tschentscher am Sonntag weit vor dem grünen Regierungspartner. Trotz Verlusten setzte sie sich damit vom jahrelangen Negativtrend der Sozialdemokraten im Bund ab.

Die Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Katharina Fegebank konnten zwar ihr Ergebnis aus dem Jahr 2015 annähernd verdoppeln, lagen jedoch weiter hinter der SPD als zu Beginn des Wahlkampfs erwartet.

Die CDU rutschte auf ihr bundesweit schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen seit knapp 70 Jahren. Die Linkspartei stagnierte. Die FDP und überraschend auch die AfD verloren. Die AfD würde nach den Hochrechnungen mit 5,0 bis 5,2 Prozent (6,1) ganz knapp im Parlament bleiben. Das galt auch für die FDP mit 5,0 Prozent (7,4).

Die wahrscheinlichste Regierungsvariante ist die Fortsetzung der seit 2015 bestehenden rot-grünen Koalition – sowohl Tschentscher als auch Fegebank hatten dies als naheliegend bezeichnet. Die Grünen hatten lange gehofft, selbst stärkste Kraft zu werden und Fegebank zur Regierungschefin zu machen. Rechnerisch wäre auch eine Koalition aus SPD und CDU möglich.

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