BERLIN Sie sind eine Art Wächter über die Energiewende. Sie sollen kontrollieren, ob der Netzausbau planmäßig verläuft und welche neuen Kraftwerke notwendig sind. Vor allem aber sollen sie Alarm schlagen, wenn die Kosten für die Stromverbraucher aus dem Ruder laufen könnten. Das am Mittwoch von der Bundesregierung eingesetzte vierköpfige Kontrollgremium unter Vorsitz des Mannheimer Volkswirts Andreas Löschel dürfte viel zu tun haben. „Schon heute haben wir die zweithöchsten Strompreise in Europa“, betont Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI.

Wie steinig der Weg zum grünen Strom werden könnte, zeigt die Debatte um die Netzentgelte. Sie werden ebenso wie die Ökoenergieförderung über den Strompreis bezahlt. Zwar kann die Umlage zum Ausbau der erneuerbaren Energien 2012 mit Mehrkosten von 2,50 Euro pro Jahr und Haushalt im Griff gehalten werden, doch die Netzkosten könnten diesen Erfolg wieder auffressen. Und sie könnten großen Unmut beim Blick auf die Stromrechnung auslösen.

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