Robust, vielfältig, selbstsicher, erfolgreich: Die Situation der deutschen Buchbranche spiegelt sich in der Leipziger Buchmesse. Passend zum Jubiläum der 68er-Unruhen könnte man sagen: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

Es könnte besser kaum sein. Der Börsenverein schwärmt von den Zuwachsraten der Buchbranche. Die Händler freuen sich über das breite literarische Angebot. Die jungen Autoren, zum Beispiel Charlotte Roche mit ihrem provokanten Roman „Feuchtgebiete“, genießen die große Aufmerksamkeit, weil man ja nicht weiß, ob sie ein paar Monate reicht. Die alten Schriftsteller werden gefeiert: Martin Walsers Roman „Ein liebender Mann“, Werner Schneiders Krebs-Buch oder Erich Loests Essays.

Die Leser kaufen und genießen, die Besucher der Messe zeigen sich hochzufrieden. Leipzig wirkt nach dem Weggang der Spiele-Messe „Games Convention“ wieder etwas versöhnt. So dass man am Ende denkt: Diese Messe war die beste aller Buchmessen. Jedenfalls bis zum nächsten Jahr. Den Autor erreichen Sie unter Tschapke@infoautor.de

Dr. Reinhard Tschapke Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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