Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträgerin Emma Stone ("La La Land") beschwert sich in einem Zeitungsinterview über die ungleiche Bezahlung für Frauen und Männer in Hollywood.

Zugleich dankt sie für die Solidarität männlicher Co-Stars: Kollegen hätten auf eine höhere Gage verzichtet, um damit auf dem gleichen Niveau wie sie zu liegen, erzählt Stone im Interview der US-Zeitschrift "Out". Die Männer hätten dies als fair und richtig empfunden. Stone verweist auf "mehrere" Co-Stars, ohne jedoch Namen zu nennen.

Frauen bekämen in Hollywood bestenfalls 80 Cent verglichen mit einem Dollar für Männer, sagt Stone. Öffentlich sei kaum bekannt, dass männliche Schauspieler selbstlos auf Geld verzichteten, um so eine faire Bezahlung zu erwirken.

Stone war zuletzt mit Ryan Gosling in der Musical-Romanze "La La Land" zu sehen. Im November kommt ihr neuer Film "Battle of the Sexes" in die deutschen Kinos.

In dem Tennis-Drama spielt sie die Sportlerin und Frauenrechts-Aktivistin Billie Jean King, die 1973 von dem Wimbledon-Champion Bobby Riggs (Steve Carell) herausgefordert wurde. Das Match, das King in drei Sätzen gewann, ging als "Battle of the Sexes" oder "Kampf der Geschlechter" in die Sportgeschichte ein.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.