Rom /Freiburg Papst Franziskus hat zu Beginn des neuen Jahres den Einsatz aller Menschen für eine gerechtere Welt und Frieden gefordert. „Wir sind aufgerufen, uns der Gewalt und Ungerechtigkeiten in vielen Teilen der Welt bewusst zu werden, denen wir nicht gleichgültig und tatenlos gegenüberstehen können“, sagte der Pontifex beim Angelus-Gebet nach der Neujahrsmesse auf dem Petersplatz in Rom. Zehntausenden Pilgern auf dem Petersplatz wünschte Franziskus ein gutes Neues Jahr.

Auch der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ermunterte die Christen zu mehr Einmischung und Einspruch gegen Ungerechtigkeit. Die Kirche solle dem Vorbild von Papst Franziskus folgen und das Gespräch auch mit Kritikern und Zweiflern suchen.

„Unser Heiliger Vater ist ein Geschenk Gottes an die Kirche – und das gerade heute“, sagte Zollitsch in seiner Predigt zum Jahresende im Freiburger Münster.

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann begrüßte die „Blickwendung“ mit der Wahl des nichteuropäischen Papstes Franziskus. „Wir waren vielleicht auch schon zu lange der Nabel der Welt oder haben uns dafür gehalten“, sagte Lehmann in seiner Silvesterpredigt. Dass der im März gewählte Pontifex aus Argentinien zentrale Forderungen und Werte der Verkündigung Jesu sehr zielorientiert aufgreife, gebe der Kirche neuen Schwung.

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