Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer  einigen sich doch
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Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer einigen sich doch

Cottbus /Berlin Trotz der Bemühungen um Geschlossenheit vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland verschärft sich in der AfD der Streit um den thüringischen Landeschef Björn Höcke. Führende westdeutsche AfD-Politiker forderten den Wortführer des rechtsnationalen „Flügels“ auf, beim nächsten Parteitag für die Wahl des Bundesvorstands anzutreten.

Beim Auftakt des Landtagswahlkampfs in Brandenburg wurde Höcke am Samstag in Cottbus von seinen Anhängern gefeiert. Der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen betonte in Cottbus die Geschlossenheit der Partei: „Wir lassen uns nicht spalten.“

Der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“), wenn jemand wie Höcke meine, nur er wisse, wo es lang gehe, dann solle er auch „seinen Hut in den Ring werfen“. Höcke müsse jetzt den Schneid haben, sich den Mitgliedern zu stellen.

Der hessische AfD-Landeschef Klaus Herrmann sagte der Zeitung, mit seinen Attacken habe Höcke die Machtfrage gestellt. Deshalb dürfe er sich beim Bundesparteitag im November nicht verstecken. Er müsse „den Mut haben, sich zu stellen“.

Vor gut einer Woche hatte der Thüringer Landesvorsitzende mit einer Kampfansage an den Parteivorstand den Zorn vieler AfD-Politiker auf sich gezogen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Appell von mehr als 100 Mandatsträgern und Funktionären „für eine geeinte und starke AfD“ hieß es, Höcke habe „die innerparteiliche Solidarität verletzt und ist damit unseren Wahlkämpfern und Mitgliedern in den Rücken gefallen“.

Unterschrieben haben den Appell auch die Partei-Vizes Kay Gottschalk und Georg Pazderski. Gottschalk sagte der „FAS“, Höcke habe mit seinem Auftritt klargemacht, dass er sich um ein Führungsamt bewerben wolle. „Und wenn er sagt, er will das tun, dann soll er das tun.“ Pazderski sagte: „Wer unzufrieden ist mit der Arbeit des Bundesvorstandes, soll antreten und es besser machen. Wir werden sehen, wer sich zur Wahl stellt.“

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