Bremen Die Bremer Polizei wehrt sich gegen den Vorwurf, sie würde sich „mit mutmaßlichen Tätern rassistischer Gewalt solidarisieren“. Im Zusammenhang mit einem Zeugenaufruf zu einem großflächigen Graffiti in Erinnerung an den in Minneapolis getöteten Afroamerikaner George Floyd war den Ermittlern auf Twitter vorgeworfen worden, sie zeigten einen „Korpsgeist“ mit ihren US-Kollegen. Die Bremer Polizei hielt dem entgegen: „Wir stehen für Vielfalt und gegen Diskriminierung.“

Auf etwa vier Metern Breite hatten Unbekannte am Donnerstag oder Freitag eine Hauswand am Bremer Osterdeich mit einem Schriftzug besprüht, der George Floyd als Opfer von Polizeigewalt beschreibt. Die Polizei fragt nun, wer „Hinweise zu dem oder den Tätern“ – also den Graffiti-Sprayern – geben kann. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Das geschehe immer, wenn bei einer Straftat ein politischer Zusammenhang vermutet werden könne, erläuterte eine Sprecherin.

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