Berlin Die einen wollen nach der Schule einen Beruf erlernen, die anderen wollen in ihrem erlernten Beruf vorankommen. Beide Gruppen sind von den gesetzlichen Änderungen betroffen, die zum 1. August in Kraft treten. Und sie sind nicht die Einzigen:

Aufsteigs-Bafög

Weiterbildungen – etwa zum Fachwirt oder zur Erzieherin – werden ab August vom Staat finanziell stärker gefördert. So ist das Aufstiegs-Bafög nicht mehr auf eine Fortbildung beschränkt, sondern kann für bis zu drei Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden: etwa vom Gesellen zum Servicetechniker, vom Servicetechniker zum Meister und vom Meister zum Betriebswirt. Bei einer Vollzeit-Weiterbildung gibt es zudem mehr Geld zur Sicherung des Lebensunterhalts.

Ausbildung

Zum Beginn des neuen Lehrjahres treten modernisierte Ausbildungsverordnungen für acht Ausbildungsberufe in Kraft. Neben IT-Berufen sind unter anderem angehende Bankkaufleute betroffen. Die eigenständigen Ausbildungen Film- beziehungsweise Videoeditor werden zum Mediengestalter Bild und Ton zusammengeführt.

Gesundheit

Um flexibel auf die Corona-Krise reagieren zu können, durften Krankenhäuser in den vergangenen Monaten auf bestimmten Stationen von der vorgeschriebenen Mindestbesetzung mit Pflegekräften abweichen. Für Intensivmedizin und Geriatrie (Altersheilkunde) läuft diese Sonderregelung aus – dort gelten ab 1. August wieder die üblichen Personaluntergrenzen. In den Bereichen Kardiologie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie und Neurologie dürfen die Untergrenzen jedoch weiterhin unterschritten werden, wenn es sich wegen stark steigender Patientenzahlen nicht vermeiden lässt.

Wohngeld auf Inseln

Auf den Inseln in Nord- und Ostsee erhalten Geringverdiener nun mehr Wohngeld. Weil die Mieten dort nämlich in der Regel deutlich höher sind als auf dem Festland, gibt es in der Wohngeldverordnung, die über die Höhe der Zuschüsse entscheidet, künftig eine neue Mietstufe für „Inseln ohne Festlandanschluss“.

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