Berlin /Im Nordwesten Union und SPD suchen nach Antworten auf die Rekordergebnisse der AfD bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte am Montag in Berlin, es gehe darum, dass nach den Landtagswahlen nichts schöngeredet werde.

Im Oldenburger Land reagierten die hiesigen Bundestagsabgeordneten unterschiedlich auf die Resultate. Dennis Rohde aus Wiefelstede, der für die SPD im Bundestag sitzt, zeigte sich erschrocken, dass viele Menschen offenkundig Rechtsextremen ihre Stimme gegeben hätten. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Hesel gab sich selbstkritisch: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Doch Grund zum Jubeln gibt es nicht.“ Christian Dürr (FDP) aus Ganderkesee sagte: „Das Wahlergebnis ist sehr ärgerlich, besonders weil es knapp war. Die FDP hat Stimmen dazugewonnen und trotzdem hat es nicht gereicht.“ Enttäuscht ist die Bundestagsabgeordnete der Linken, Amira Mohamed Ali, aus Oldenburg: „Beide Wahlergebnisse sind schwere Niederlagen.“

Jörg Jung Redakteur / Regionalredaktion
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