Berlin /Berne Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat für das kommende Jahr einen besonderen Wunsch: „Nächsten Herbst würde ich gerne auf der „Gorch Fock“ segeln“, sagte die Ex-Bundesverteidigungsministerin der „Bild“-Zeitung (Freitag). Sie sei fest davon überzeugt, dass das Schiff dann wieder in der Lage sei, die Ozeane zu überqueren. Zugleich erfülle sie die Idee „eher mit Melancholie“, nicht mehr nach der „Gorch Fock“ gefragt zu werden.

Von der Leyen war als Bundesverteidigungsministerin unter anderem wegen der Kostenexplosion bei der Sanierung des Marineschulschiffes „Gorch Fock“ in Kritik geraten. Statt zehn Millionen Euro sind mehr als 70 Millionen Euro ausgegeben worden. Es werden Gesamtkosten von 135 Millionen Euro erwartet.

Zuletzt war das marode Marineschulschiff „Gorch Fock“ am Donnerstag vergangener Woche wieder aus dem Wasser geholt worden. Der Traditionssegler wurde bei der Fassmer-Werft im niedersächsischen Berne aufs Trockene gelegt. Zuvor war das halb fertige Schiff Ende Juni von Bremerhaven nach Berne geschleppt worden.

Im Herbst 2020 soll die 61 Jahre alte Dreimastbark wieder segeln. Das Bundesverteidigungsministerium hatte beschlossen, die Sanierung trotz der aus dem Ruder gelaufenen Kosten zu vollenden. Die Kosten sollen 135 Millionen Euro nicht mehr übersteigen. Auf dem Schiff bildet die Marine ihre Offiziersanwärter aus, Heimathafen ist Kiel.

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