Westerstede Bei den Immobilienpreisen ging es in den letzten Jahren rasant bergauf. Doch wie stark sind die Preise gestiegen? Was müssen Käufer, Mieter oder Anleger zahlen? Das hat der IVD mit seinen örtlichen Maklern analysiert. Mitgearbeitet hat an der Studie u.a. auch der Westersteder Arne Pistoor.

Baugrundstücke

Die Preise für Baugrundstücke schwanken stark – von 30 Euro pro Quadratmeter in Osterode bis zu 3000 Euro für Toplagen auf Sylt. Westerstede liegt bei den Einfamilienhausflächen mit Quadratmeterpreisen zwischen 105 und 180 Euro in den günstigeren Gegenden. Allerdings müssen im Vergleich zum Marktbericht 2018 im Schnitt zehn Euro mehr pro Quadratmeter gezahlt werden. Im Vergleich zu 2017 liegen die Preissteigerungen bei bis zu 20 Prozent.

Einen noch höheren Wert haben Grundstücke, wenn eine Mehrfamilienhausbebauung möglich ist. Hier reicht die Preisspanne in Westerstede von 125 bis 230 Euro/Quadratmeter.

Eigentumswohnungen

Auch bei neuen Eigentumswohnungen sind die Preise weiter gestiegen – im Schnitt um 150 Euro pro Quadratmeter. Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung macht das mal eben 12 000 Euro mehr aus als 2018 zu zahlen war. 2300 Euro/Quadratmeter werden für eine ordentliche Drei-Zimmer-Wohnung fällig. Höhere Qualität und Lage schlägt mit 2600 Euro zu Buche. Sehr guter Wohnwert kostet bereits 3000 Euro. Gebrauchte Wohnungen sind aber zumeist deutlich günstiger.

Eigenheime

Wer 2017 ein neues Eigenheim gekauft hat, darf sich über einen satten Wertzuwachs freuen. Vor zwei Jahren musste man für ein mittleres Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern im Schnitt lediglich 180 000 Euro bezahlen. Nun sind es 50 000 Euro mehr. Guter Wohnwert (150 Quadratmeter) kostet 295 000 Euro. Sehr guter Wohnwert (200 Quadratmeter) 370 000 Euro. Bestandsimmobilien sind im Schnitt zehn bis 20 Prozent günstiger.

Reihen- oder Doppelhäuser sind übrigens keine günstige Alternative mehr. Neubauten mit gutem Wohnwert (130 Quadratmeter) liegen bereits bei 280 000 Euro. Für ein neues Reihenmittelhaus mit 100 Quadratmetern werden im Schnitt 245 000 Euro fällig.

Miethäuser

Bei Miethäusern sind im Mittel die Preise noch dreistellig. 980 Euro Kaltmiete muss man für ein neues Top-Haus in Westerstede anlegen. Mittlerer Wohnwert mit 125 Quadratmetern kostet 780 Euro als Neubau. Bestandshäuser liegen etwa 50 Euro darunter.

Mietwohnungen

Norderney ist schön. Doch wer dort eine Mietwohnung sucht, muss ein Vielfaches von Westerstede zahlen. Sage und schreibe 50 Euro kostet dort ein Quadratmeter monatlich in Top-Objekten. Kalt versteht sich. In Westerstede liegen die höchsten Mieten für Neubauten um die 8,45 Euro. Bei mittlerem Wohnwert kann man etwa einen Euro/Quadratmeter sparen.

Bestandswohnungen sind günstiger – hier liegt die Spanne zwischen 5,75 und 6,80 Euro pro Quadratmeter.

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Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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