Oldenburg Lässiger kann ein Gespräch kaum beginnen. „Hi, ich bin Bruce“, sagt Bruce Robinson und bestellt sich ein Bier. „Nimm doch auch eins.“ Unter den Menschen, die ihm in der Oldenburger Innenstadt begegnet sind, fühlt sich Brite bereits pudelwohl, sie erinnern ihn sehr an seine Landsleute. Eigentlich will ich ihn schon fragen, wo die Wut hin ist. Der Titel der Retrospektive, die ihm beim 25. Internationalen Filmfest Oldenburg gewidmet ist, lautet ja: „The Voice of Ink and Rage“ – „Die Stimme von Tinte und Wut“. Doch bis ich dazu komme, hat sich der 72-Jährige, der für sein Drehbuch zu „The Killing Fields“ für einen Oscar nominiert war, der mit „Withnail & I“ eine Komödie für die Ewigkeit gedreht hat und in „The Rum Diary“ Johnny Depp um einen amerikanischen Traum in Gestalt von Amber Heard tanzen ließ, tatsächlich schon eine Viertelstunde lang in Rage geschimpft. Vor allem über die Politik in seinem Heimatland Großbritannien.

Timo Ebbers
Ltg.
Online-Redaktion
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