Baltrum Die mächtigen Starkstromkabel von den Windkraftanlagen in der Nordsee sollen durch die Insel Baltrum gebohrt und dann zur Küste geführt werden. Diese Trasse sei aus Sicht des Naturschutzes, der Bewahrung der unter den Inseln liegenden Süßwasserreservoirs sowie des Schutzes von Bodendenkmalen „konfliktärmer und somit deutlich raum- und umweltverträglicher“, teilte das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems mit Sitz in Oldenburg am Montag mit. Eine ebenfalls im Rahmen des Raumordnungsverfahrens „Seetrassen 2030“ geplante Trasse über Insel Langeoog sei verworfen worden.

Mit der Trasse sollen die mehr als 100 Kilometer vor der niedersächsischen Nordseeküste liegenden Windparks an das Festland angebunden werden. Den Angaben zufolge werden die Seekabel westlich von Dornumersiel bei Aurich auf das Festland treffen. Zur Querung der Insel Baltrum soll diese im Osten von der Wattseite aus bis zum Nordstrand unterbohrt werden.

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Der Abschluss des Raumordnungsverfahren bedeute noch keine Baugenehmigung, hieß es. Die Leitungen dürften erst verlegt werden, wenn die noch erforderlichen Planfeststellungsverfahren durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgeschlossen und positiv beschieden sind.

Die Starkstromtrassen sollen quer durch den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer verlaufen. Die Region gilt als die größte zusammenhängende Naturlandschaft Mitteleuropas. Vergleichbare Futter- und Ruheplätze für Millionen Zugvögel vor ihrer Reise in den Süden gibt es laut Experten weltweit nicht.

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