Emden Die lange Suche nach einem neuen Standort hat ein Ende: Der Emder Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) soll sein Quartier in der Zukunft im Stadtteil Port Arthur/Transvaal aufschlagen. „Die Entscheidung ist für das Gewerbegebiet an der Fritz-Liebsch-Straße gefallen und damit für einen kompletten Neubau“, vermeldete die Leiterin der zuständigen Regionalstelle Oldenburg, Katharina Hadeler, auf Anfrage dieser Zeitung.

In der engeren Wahl hatte zuletzt auch der Umbau einer alten Panzerhalle auf dem früheren Kasernengelände in Barenburg gestanden (wir berichteten). „Aber dieses Grundstück wäre nach den neuesten Vorgaben des THW nicht mehr ausreichend gewesen“, sagte Hadeler die Entscheidung. So ist der sogenannte Musterraumbedarfsplan aktualisiert worden.

„Der legt anhand der Mitgliederzahl und Fachgruppen-Ausrichtung eines Ortsverbandes fest, welchen Platzbedarf es gibt und welche Ausstattung nötig ist“, erläuterte die Regionalstellenleiterin. Das Emder THW verfüge etwa über eine Fachgruppe Räumen. „Das schwere Gerät braucht natürlich Platz.“ Beim Panzerhallengelände hätte auf weitere Flächen ausgewichen werden müssen. Rund 5400 Qdratmeter stehen dagegen am Wendehammer der Fritz-Liebsch-Straße zur Verfügung.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sei nun dabei, das Grundstück für das THW zu kaufen. „Wir stehen aktuell in Verhandlungen mit der Stadt Emden über den Kauf“, bestätigte BImA-Pressesprecher Thomas Grützner.

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Vorgesehen sei der Bau von zwei Fahrzeug sowie eines Unterkunftsgebäudes für den Emder Ortsverband. Das Projekt befinde sich derzeit jedoch noch in einem frühen Planungsstadium. Deshalb könne die BImA noch keine Angaben zum geschätzten Investitionsvolumen und zu den Gebäudegrößen machen. Ebenso wenig, wann der Umzug stattfinden könnte. Sobald aber die Bauunterlage fertiggestellt ist, werde ein konkreter Zeitplan entwickelt und die Neuunterbringung des THW Emden vorangetrieben, versicherte Grützner.

Beim THW herrscht trotzdem Erleichterung und Freude. Vor allem vor dem Hintergrund der langen Pannenserie rund um die Dachsanierung am alten Standort Schützenstraße. Zwar sind die Räume wieder bedenkenlos nutzbar, Investitionen lohnen dort aber nicht mehr. „Ich bin daher froh, dass es wir dieses Grundstück gefunden haben und es nun geregelt Schritt für Schritt weitergehen kann“, sagte Hadeler, die den Emder THW derzeit kommissarisch mit vertritt. „Auch, wenn es bis zum Umzug noch etwas dauert.“

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