Leer Ein ausgefuchster Donut-Dieb treibt sich in der Stadt herum, Superhelden treffen auf Bösewichte, und auf einem Unterwasser-Vulkan wird mit Laserschwertern gekämpft: In den Lego-Welten von Daniel Nowak aus Leer sind es die Details, die die Geschichten erzählen. Möchte man alle Einzelheiten an seinen Bauten entdecken, muss man mehr als nur einen Augenblick hinsehen. Und so soll es ja auch sein: Denn Nowaks Lego-Welten werden gelegentlich auch bei Ausstellungen gezeigt. Diese werden vom Verein „Bricks am Meer“ organisiert. Seit zwei Jahren ist Nowak dort Mitglied.

Im Wohnzimmer des 40-Jährigen sucht man vergeblich nach Lego – auf dem Dachboden hingegen wird jeder Quadratzentimeter ausgenutzt. Platz, um alle Sets aufzubauen, hat Nowak hier aber nicht. Einige müssen deshalb in Schränken verstaut werden. Sein letztes Großprojekt darf aber noch aufgebaut bleiben: Es ist eine Unterwasser-Welt, an der Nowak gut ein Jahr gearbeitet hat. Dabei geht es aber nicht um das reine Aufbauen. Die Steine müssen erst ausgewählt und bestellt werden, Retro-Sets aus den 90er Jahren erst restauriert werden, bevor sie zum Einsatz kommen.

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Zum Hobby Lego gehört nicht zuletzt auch ein effektives Ordnungssystem. Nowak bewahrt seine Bausteine gut sortiert in Schubladen auf. „Ich bin schon ein kleiner Perfektionist“, gibt er zu. Neben der Ordnung schätzt er an seinem Hobby aber vor allem auch die Ruhe, die er dabei findet. Bereits als Kind hat Nowak die ersten Sets von seinen Eltern geschenkt bekommen – und konnte sich nie davon trennen. Als er 18 war, kamen dann die ersten Sets raus, die an die Star-Wars-Filme angelehnt waren. „Das war dann wieder der Einstieg“, erinnert sich Nowak. Heute baut er aber auch andere Welten. Zu seinen Lieblings-Sets zählen dabei sogenannte Modulhäuser – verschiedene Gebäude wie beispielsweise eine Polizeistation oder ein Geschäftshaus – die sich zu einer ganzen Stadt aneinander reihen und mit individuellen Details versehen lassen.

Neben viel Zeit kostet das Hobby dabei auch eine Menge Geld. Besonders Sammler-Sets, die nicht mehr produziert sind, erzielen schnell einen hohen Preis. Nowak schätzt, dass er bereits Hunderttausende einzelne Steine hat. „Andere haben aber auch noch mehr, vielleicht sogar Millionen“, meint er. Durch den Verein „Bricks am Meer“ können sich die Lego-Fans austauschen. Auch in der Corona-Zeit ging es weiter: Die Mitglieder erhielten dann jeweils eine Monatsaufgabe, die es mit Legosteinen zu lösen galt. Schon am Wochenende 19./20. Juni kann aber auch wieder eine Veranstaltung stattfinden. Dann stellt „Bricks am Meer“ in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn aus.

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