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Bild: Bürgerverein Osternburg
Haben keine Lust mehr auf lange Schließzeiten an der Stedinger Straße: Mitglieder des Bürgervereins Osternburg demonstrierten für den Bau einer Unterführung.Bild: Bürgerverein Osternburg
Oldenburg

Bahnübergänge in Oldenburg
Anwohner demonstrieren für Unterführungen in Ofenerdiek und Osternburg

An der Alexanderstraße in Oldenburg wird der beschrankte Bahnübergang verschwinden. Doch dabei soll es nicht bleiben. Auch in anderen Stadtteilen fordern Anwohner den Bau von Unterführungen.

Oldenburg Die Zukunft der Bahnübergänge in Oldenburg ist derzeit ein zentrales Verkehrsthema. An der Alexanderstraße laufen die Arbeiten für eine Beseitigung der Schranken. Doch auch an anderer Stelle haben Anwohner keine Lust mehr auf Staus.

Osternburg

Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor hat mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. „Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und kurzfristig eine Optimierung der Schrankenschließzeiten“, so Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender (zudem SPD-Ratsherr und -Landtagsabgeordneter). Zudem möchte der Verein, dass der Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke auf der Innenstadt-Seite geöffnet wird.

Bereits 2014 hatte die Stadt eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Auf rund 20 Millionen Euro wurden damals die Kosten geschätzt. Die Umsetzung war wegen der Klage der Stadt gegen die Bahn und der Forderung nach einer Bahnumfahrung zurückgestellt worden. Nachdem diese nicht erfolgreich war, muss das Thema nach Ansicht des Vereins wieder auf den Tisch.

Die Schließzeiten führten zu Staus, Lärm und Abgasen, heißt es zur Begründung. Die Schließzeiten am Doppelübergang seien länger als an anderen Bahnübergängen, auch weil die Signaltechnik veraltet sei. Kurzfristig fordert der Bürgerverein daher eine Optimierung der technischen Ausstattung.

Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußwegs über die Eisenbahnbrücke würde Verbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das bestehende Verkehrsnetz anbinden, so die Argumentation. Die zurzeit für beide Fahrtrichtungen geöffnete, schmale Verbindung auf der anderen Seite reiche zu Stoßzeiten nicht aus.

Weitere Aktionen seitens des Bürgervereins seien bereits geplant.

Ofenerdiek

Zur nächsten Bahnwache (mit Maske und Abstand) lädt die Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine (AGM) für Montag, 3. Mai, ab 16.30 Uhr ein. Das Anliegen ist die Beseitigung des Bahnübergangs Am Stadtrand durch den Bau einer Unterführung. Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, findet die Bahnwache derzeit alle 14 Tage immer montags statt.

An der Alexanderstraße in Oldenburg wird der beschrankte Bahnübergang verschwinden. Doch dabei soll es nicht bleiben. Auch in anderen Stadtteilen fordern Anwohner den Bau von Unterführungen.
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