Ahlhorn Die offizielle Bezeichnung lautet „Logistikzentrum Bremen-Süd“, und doch geht es um den Metro­polpark Hansalinie in Ahlhorn. Dass der Name der Hansestadt genannt wird, zeigt an: Hier betritt mit Gazeley ein weltweit agierender Konzern der Logistikbranche das Gelände des einstigen Fliegerhorstes an der Vechtaer Straße. Bürgermeister Thorsten Schmidtke spricht von einem „globalen Player“ und „Anker-Unternehmen“. Die Firma hat sich ein 45 Hektar großes Grundstück im Metropolpark gesichert und gilt als großer Wurf für die Entwicklung des Industrie- und Gewerbeareals. Die Fläche befindet sich, von der Wache aus gesehen, auf der rechten Seite des mehr als 300 Hektar großen Areals. Die Baugenehmigung für das Logistikzentrum liegt inzwischen vor. Einen konkreten Baustart gibt es dabei noch nicht. Zur Höhe der Investitionen machte Gazeley auf Nachfrage keine Angaben.

Wer ist Gazeley?

Reaktionen zum Gazeley-engagement in Ahlhorn

Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen, Klimaschutz: „Sie haben ganz, ganz Großes vor. In Ahlhorn wird bald das logistische Herz Niedersachsens schlagen.“ (in Richtung von Rieke Ringena von der Firma Gazeley beim Neujahrsempfang in Großenkneten)

Thorsten Schmidtke, Bürgermeister: „Wir freuen uns, mit Gazeley einen zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben und den Grundstein für wirtschaftliches Wachstum in unserer Region legen zu können. Die Abstimmung mit den Behörden und allen beteiligten Akteuren verlief überaus reibungslos. So steht auch nach der erteilten Baugenehmigung einer weiterhin guten Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.“

Dieter Stagnet, Geschäftsführer Metropolpark Hansalinie: „Ziel war es seit Anbeginn, auf dem Areal von rund 300 Hektar einen modernen Logistik-, Industrie- und Gewerbepark zu errichten. Mit dem von Gazeley beplanten Gelände kommt man diesem Ziel wesentlich näher. Wir glauben aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit, in Gazeley hierfür einen verlässlichen Partner gefunden zu haben. Weiterhin verbleiben große Flächen für die Ansiedlung in den Bereichen Logistik, Industrie und produzierendem Gewerbe, aber auch für Dienstleistungen.“

Die Fraktion der Kommunalen Alternative (KA) Großenkneten hat sich an Bürgermeister Schmidtke gewandt mit dem Wunsch, dass Vertreter von Gazeley in einer öffentlichen Ausschusssitzung oder sonstigen öffentlichen Informationsveranstaltung über das Projekt berichten.

Die Firma bezeichnet sich als führender Entwickler, Investor und Manager von europäischen Logistikimmobilien und Distributionsparks mit einem 2,1 Millionen Quadratmeter großen Angebot an Flächen. Sie konzentriert sich auf Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und die Niederlande. Die Flächen („operatives Portfolio“) sind zu 98 Prozent an Großkunden wie Amazon, UPS und Volkswagen vermietet. Daneben verfügt Gazeley über eine „Landbank“, die die Erschließung weiterer 2,8 Millionen Quadratmeter ermögliche, heißt es.

Reaktionen zum Gazeley-engagement in Ahlhorn

Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen, Klimaschutz: „Sie haben ganz, ganz Großes vor. In Ahlhorn wird bald das logistische Herz Niedersachsens schlagen.“ (in Richtung von Rieke Ringena von der Firma Gazeley beim Neujahrsempfang in Großenkneten)

Thorsten Schmidtke, Bürgermeister: „Wir freuen uns, mit Gazeley einen zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben und den Grundstein für wirtschaftliches Wachstum in unserer Region legen zu können. Die Abstimmung mit den Behörden und allen beteiligten Akteuren verlief überaus reibungslos. So steht auch nach der erteilten Baugenehmigung einer weiterhin guten Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.“

Dieter Stagnet, Geschäftsführer Metropolpark Hansalinie: „Ziel war es seit Anbeginn, auf dem Areal von rund 300 Hektar einen modernen Logistik-, Industrie- und Gewerbepark zu errichten. Mit dem von Gazeley beplanten Gelände kommt man diesem Ziel wesentlich näher. Wir glauben aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit, in Gazeley hierfür einen verlässlichen Partner gefunden zu haben. Weiterhin verbleiben große Flächen für die Ansiedlung in den Bereichen Logistik, Industrie und produzierendem Gewerbe, aber auch für Dienstleistungen.“

Die Fraktion der Kommunalen Alternative (KA) Großenkneten hat sich an Bürgermeister Schmidtke gewandt mit dem Wunsch, dass Vertreter von Gazeley in einer öffentlichen Ausschusssitzung oder sonstigen öffentlichen Informationsveranstaltung über das Projekt berichten.

Wozu gehört Gazeley?

Gazeley ist die Europa-Plattform von GLP, einem global agierenden Investmentmanagement und Entwickler in den Bereichen Logistik, Immobilien, Infrastruktur, Finanzen und verwandte Technologien. GLP ist in Brasilien, China, Europa, Indien, Japan und den USA tätig und verwaltet nach eigenen Angaben ein Vermögen von 86 Milliarden US-Dollar. Ende 2017 war Gazeley von GLP aus Singapur übernommen worden.

Warum hat sich Gazeley für Ahlhorn entschieden?

Flächen für Immobilien in der boomenden Logistikbranche sind in Deutschland begehrt und rar. Der Deutschland-Chef von Gazeley, Ingo Steves: „Dank seiner strategisch günstigen Lage im Dreieck Oldenburg-Bremen-Cloppenburg bietet das Logistikzentrum Bremen-Süd ideale Voraussetzungen für Firmenansiedlungen.“ Als weitere Punkte nennt er „beste Bedingungen wie anpassungsfähige Flächenzuschnitte und eine moderne Ausstattung. So können zum Beispiel Projektentwicklungen für Logistik, Produktion und Light-Industrial kurzfristig und flexibel realisiert werden.“ Dazu gelten die Verkehrsanbindungen an die A1 und die A29 sowie an die Nordwestbahn-Strecke Osnabrück-Oldenburg-Wilhelmshaven als Pluspunkte für künftige Mieter.

Was plant Gazeley in Ahlhorn?

Insgesamt sollen im Logistikzentrum im Metropolpark in den kommenden Jahren vier Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 250.000 Quadratmetern entstehen, die unter anderen mit Überladebrücken und ebenerdigen Hallentoren ausgestattet sind. Eine Anmietung von Teilflächen sei ab rund 10.000 Quadratmeter möglich. Für die Vermarktung des Logistikzentrums an der Vechtaer Straße hat Gazeley die Immobilienberatungsunternehmen Robert C. Spies und BNP Paribas Real Estate exklusiv beauftragt, heißt es.

Wie bewerten Experten das Potenzial der Fläche?

Als sehr hoch. Stefan Fath von Robert C. Spies und Oliver Szymanski von BNP Paribas Real Estate werden wie folgt zitiert in der Mitteilung von Gazeley: „Das Logistikzentrum verfügt über enormes Potenzial und eignet sich auch für außergewöhnlich große Ansiedlungen neuer Firmen. Aufgrund des fehlenden Flächenangebots stellt dies für die Region Nordwest eine Besonderheit dar.“

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Wie geht es weiter?

Mit den Bauarbeiten wird nach „Sicherung“ des ersten Mieters/Nutzers begonnen, teilte Gazeley auf Nachfrage mit. Die Anforderungen des jeweiligen Nutzers würden dann auch den Umfang des ersten Bauabschnitts bestimmen. Da es dazu noch keine Aussagen gibt, ist es folglich auch noch zu früh mit Angaben zu möglichen Arbeitsplätzen. „Das Logistikzentrum eignet sich jedoch auch für außergewöhnlich große Ansiedlungen neuer Firmen“, betonte Gazeley auf Nachfrage unserer Zeitung.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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