Zetel Auf dem Dach des Stolle-Hauses direkt neben dem Zeteler Rathaus hat die Gemeinde Zetel jetzt Photovoltaik-Anlagen installieren lassen. Die Anlagen auf dem Dach produzieren Strom, der direkt im Stolle-Haus genutzt wird: Dort sind Büros der Gemeindeverwaltung untergebracht.

„Weil die Mitarbeiter der Gemeinde am Tage arbeiten, wird tagsüber der meiste Strom verbraucht“, sagt Michael Pehker von der Firma P&S Solar aus Zetel. „Dann produziert die Photovoltaikanlage auch den Strom, der zu einem sehr großen Anteil selbst genutzt wird.“ Die Leistung der Anlage beträgt 10 kWp und ist für den täglichen Eigenverbrauch gebaut.

Solarstrom für den Eigenbedarf

Die Leistung der Anlagen beträgt 10 kWp. Das steht für „Kilowatt Peak“ und bezieht sich auf die durchschnittliche Leistung der Anlage pro Jahr. 10 kWp bedeutet, dass die Anlage im Jahr etwa 10 000 Kilowatt (kW) Strom erzeugen kann.

Der Solarstrom ist für den Eigenbedarf im Stolle-Haus vorgesehen. Die Photovoltaikanlage versorgt tagsüber auch die Stromtankstelle für den Elektrowagen der Gemeinde und den klimatisierten EDV-Serverraum.

Der Überschuss wird in das öffentliche Netz gespeist. Selbst bei bewölktem Himmel produziert die Anlage noch Strom. Sollten die Module dennoch mal nicht genug Solarstrom produzieren, um das Stolle-Haus zu versorgen, wird Strom aus dem Netz genommen.

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„Mit der Selbstversorgung mit Ökostrom setzt die Gemeinde Zetel ein Zeichen für die nachhaltige ökologische Stromversorgung in der Gemeinde Zetel“, sagt Michael Pehker.

Die Gemeindeökostrom Zetel GmbH betreibt nun sieben Photovoltaikanlagen auf Dächern gemeindeeigener Gebäude. „Noch vor einigen Jahren hat sich der Verwaltungsausschuss gegen den Betrieb auf dem Dach des Stollehauses ausgesprochen und diese Auffassung nun mehrheitlich geändert“, berichtet Erster Gemeinderat Bernd Hoinke.

„Die Photovoltaikanlage versorgt tagsüber auch die Stromtankstelle für den Elektrowagen und den klimatisierten EDV-Serverraum, so dass ein sehr hoher Eigenverbrauch gewährleistet wird“, erklärt Hoinke.

Und die Solaranlage habe noch einen positiven Effekt, erklärt Michael Pehker: „Da im Obergeschoss des Gebäudes Büroräume sind, die sich im Sommer durch das Süddach sehr aufheizen, werden jetzt durch die Solarmodule, die die Dachpfannen abschatten, die Temperaturen etwas erträglicher werden.“

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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