Wangerooge /Wangerland Auf Wangerooge und im Wangerland läuft nun der Tourismus an: Vergangene Woche durften die Zweitwohnungsbesitzer wieder kommen, die Campingplätze im Wangerland füllen sich und ab dieser Woche sind auch die Ferienwohnungen und -Häuser für Gäste geöffnet. Dabei gilt auf dem Festland eine Wiederbelegungsfrist von 7 Tagen: Ferienhäuser/Wohnungen dürfen erst nach Ablauf von 7 Tagen neu vermietet werden; auf Wangerooge gilt dagegen ein Mindestaufenthalt von 6 Nächten – das entspricht ebenfalls 7 Tagen.

dazu sind touristische Vermieter ab 12. Mai verpflichtet

Per Allgemeinverfügung hat der Landkreis festgelegt, dass private und gewerbliche Vermieter von Ferienwohnungen, Ferienzimmern, Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten im Wangerland und auf Wangerooge verpflichtet sind, bei  der zuständigen Gemeinde anzuzeigen:
 die Lage des Vermietungs-Objekts samt Kontaktdaten des Vermieters
 Anzahl der Betten
 Anzahl der Gemeinschaftsräume, die von Gästen genutzt werden können
 die Personalien und Aufenthaltszeiten der Gäste.

Die Mitteilung muss vor der Beherbergung bei der Gemeinde eingegangen sein – ansonsten ist die touristische Vermietung untersagt.

Die Allgemeinverfügung gilt mit Veröffentlichung ab 12. Mai bis einschließlich Mittwoch.

Die Lockerungen der Corona-Einschränkungen für Urlauber könnte durchaus dazu führen, dass das bisher sehr überschaubare Infektionsgeschehen mit dem Corona-Virus sich verstärkt. Der Landkreis Friesland hat deshalb per Allgemeinverfügung angeordnet, dass Vermieter auf Wangerooge und im Wangerland vor Ankunft ihrer Gäste Personalien und Aufenthaltsdauer mitteilen müssen. Dies Regelung gilt vom 12. bis vorerst 25. Mai.

„Aufgrund des überproportionalen Bestands an Ferienwohnungen in der Gemeinde Wangerland und auf der Insel Wangerooge besteht ein erhöhtes Risiko des Eintrags des Virus (...) durch Ansammlungen zahlreicher, einander nicht bekannter Personen“, so die Kreisverwaltung.

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Ziel der Datenerhebung ist, im Fall einer Corona-Infektion die Infektionswege möglichst schnell nachzuvollziehen, mögliche Kontaktpersonen schneller auszumachen und zu informieren und damit eine weitere Ausbreitung des Virus schneller einzudämmen, so Landrat Sven Ambrosy.

Schon bisher galt: Vermieter mussten die Personalien ihrer Gäste dokumentieren und weitergeben – zum einen zur Erhebung des Gästebeitrags, zum anderen zur Erfüllung des Meldewesens. Nun muss eine weitere Gästedokumentation geführt werden. Zumindest im Wangerland sorgt diese Verfügung des Landkreises für Stirnrunzeln - vor allem aus Gründen des Datenschutzes und wegen der Formalismen, zu denen die Vermieter nun genötigt sind. Allerdings: Bisher mussten Vermieter im Wangerland ihre Gäste nur dann melden, wenn die Ferienwohnung innerhalb der Gästebeitragszone liegt - nun müssen ausnahmslos alle Wangerländer Vermieter Daten aufnehmen. Und neu ist auch: Die Gäste müssen VOR der Anreise schon gemeldet werden, nicht erst, wenn sie da sind.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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