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Bild: Gösta Berwing
Die Waldpädagoginnen Wibeke Schmidt (links) und Anette Haupt-Koch hoffen, bald wieder mit Kindern das Abenteuer Wald erleben zu können.Bild: Gösta Berwing
Neuenburg

Waldpädagogik als außerschulische Bildung anerkannt
Wald in Neuenburg wird offiziell zum Lernort

Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Arbeit der Waldpädagogen als außerschulischen Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung anerkannt. Wibeke Schmidt erklärt, warum das so wichtig ist.

Neuenburg „Was ich positiv erlebe, kann ich auch wertschätzen. Deswegen ist uns die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Wald so wichtig“, sagt Wibeke Schmidt. Sie ist zuständig für die Waldpädagogik bei den Niedersächsischen Landesforsten im Forstamt Neuenburg.

Zusammen mit ihrer Kollegin Anette Haupt-Koch freut sie sich jetzt über eine besondere Anerkennung: Die Waldpädagogik wurde vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulischer Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung anerkannt.

Seit vielen Jahren entdecken die Waldpädagogen zusammen mit Kindern, Jugendlichen und Familien den Wald, bei Projekten, Wanderungen und Veranstaltungen. Warum das so wichtig ist, erklärt Wibeke Schmidt: „Nur, wer den Wald und die Natur am eigenen Leib quasi begriffen hat, der geht sorgfältig und achtsam mit ihr um. Denn unsere Zukunft hängt davon ab, dass wir überlegt und nachhaltig mit unseren Lebensgrundlagen haushalten.“

Natur erleben

Wenn Kinder schon früh anfangen, den Wald zu entdecken, die Zusammenhänge und seine Bedeutung für das Leben auf der Erde zu erkennen, werden sie sich später dafür einsetzen, ihn zu schützen, hoffen die Waldpädagogen.

Pflanzen und Tiere

Für Kindergartengruppen und Schulklassen bietet die Naturschutzstation im Neuenburger Urwald deshalb Bildungsangebote an. Zu den vielfältigen Themen gehören die Baumbestimmung, die Tiere des Waldes oder auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben der Pflanzen und Tiere.

Das Einsatzgebiet von Anette Haupt-Koch aus Steinhausen und Wibeke Schmidt aus Neuenburgerfeld erstreckt sich auf die Landeswälder im südlichen Friesland. Sie legen einen Schwerpunkt auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen Zusammenhänge erkennen lernen, um die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und sich umweltbewusster zu verhalten“, sagt Wibeke Schmidt

Jetzt warten alle darauf, dass die Arbeit nach der Eindämmung der Corona-Pandemie wieder losgehen kann. Die Waldpädagoginnen sind auf jeden Fall gut vorbereitet auf Klassenführungen, Projekttage, Waldspiele und Waldarbeitseinsätze.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Arbeit der Waldpädagogen als außerschulischen Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung anerkannt. Wibeke Schmidt erklärt, warum das so wichtig ist.
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