Rastede Das Palais Rastede ist nach fast zwei Monaten Zwangsschließung wegen der Corona-Pandemie seit Freitag wieder für Besucher geöffnet. „Wir freuen uns, dass wir die Ausstellungen von Jan Armgardt und zur Stuhlfabrik Frers weiter zeigen können“, sagte Palais-Leiterin Dr. Claudia Thoben am Freitagnachmittag.

Viele der Ausstellungsstücke wurden als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Leihgeber willigten ein, dass ihre Stücke nun bis zum 21. Juni ausgestellt werden können.

Beide Ausstellungen waren Anfang März gerade erst eröffnet worden, als auch das Palais wegen der Corona-Pandemie schließen musste, rief Prof. Dr. Bernd Meyer, Vorsitzender des Kunst- und Kulturkreises, am Freitag in Erinnerung.

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Die Ausstellung Malerei mit Arbeiten von Tomasz Paczewski, die eigentlich ab diesem Wochenende im Palais hätte gezeigt werden sollen, werde nun auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, kündigte Claudia Thoben an. Angepeilt werde ein Termin Mitte Juli. Eine ebenfalls für dieses Jahr zusammen mit der Kooperativen Gesamtschule Rastede geplante Ausstellung werde hingegen nicht stattfinden können.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Sommer-Ausstellung nicht wie gewohnt mit einer öffentlichen Vernissage wird eröffnet werden können. „Wir gehen nicht von einer großen Eröffnungsveranstaltung mit 80 Gästen aus“, sagte Claudia Thoben. Zurzeit werde überlegt, eine Eröffnung im kleinsten Kreis vorzunehmen und diese per Video zu übertragen. Diese Aufnahme könnte dann auch während der Ausstellung gezeigt werden.

Veranstaltungen werde es derweil im Palais auch in den kommenden Monaten keine geben. Die letzten Termine für die Soireen wurden allesamt abgesagt. Hartmut Jacob, 2. Vorsitzender des Kunst- und Kulturkreises, ging am Freitag davon aus, dass frühestens im November wieder eine Soiree im Palais wird stattfinden können. Auch die Kurse der Kunstwerkstatt pausieren gegenwärtig.

Hochzeiten konnten unterdessen auch während der vorübergehenden Schließung im Palais geschlossen werden. Neben dem Standesbeamten durfte dabei allerdings nur das Brautpaar das Trauzimmer betreten. Inzwischen ist es bei Hochzeiten auch wieder erlaubt, dass vor dem Palais maximal zehn Personen anwesend sind. Um Überschneidungen mit dem Ausstellungsbetrieb zu vermeiden, würden Trauungen nur vormittags stattfinden, sagte Claudia Thoben.

Wer die Ausstellungen besuchen möchte, muss ab sofort die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Zusätzlich ist im Palais zwingend ein Nase-Mund-Schutz zu tragen, betonte Claudia Thoben. Die Zahl der Personen im Gebäude werde auf maximal 30 begrenzt.

Im Palais wurde ein Einbahnstraßenverkehr eingerichtet. Die Besucher werden gegen den Uhrzeigersinn durch die Ausstellung geführt. Start ist an der Kasse im Eingangsbereich. Diese ist mit Plexiglasscheiben versehen, um die ehrenamtlichen Helfer des Kunst- und Kulturkreises und die Besucher zu schützen.

Geöffnet ist das Palais derzeit mittwochs bis freitags sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr.


     www.palais-rastede.de 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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