PLUS Ammerland
Bild: dpa
An einem Whiteboard steht das Wort „Lehrer“ in verschiedenen Gender-Schreibweisen: Die AfD im Ammerland will die Gendersprache im Bereich der öffentlichen Verwaltung ablehnen.Bild: dpa
Ammerland

Kreistagswahl im Ammerland
AfD will keine Gendersprache

Bei der Kreistagswahl im Ammerland tritt die AfD mit sechs Kandidaten an. Die Partei will sich für erschwingliches Wohneigentum und gegen die Gendersprache einsetzen.

Ammerland Nach vielen Austritten hat sich der AfD-Kreisverband Ammerland neu aufgestellt und tritt bei der Kreistagswahl mit sechs Kandidaten an. Dazu gehören neben den bisherigen Kreistagsmitgliedern Andreas und Birgit Stadlik sowie Hartwin Preussner die Kreisvorsitzende Ute Treber aus Bad Zwischenahn, Frerk Schmidt aus Edewecht sowie Werner Pecher aus Rastede.

Wohneigentum erschwinglicher

Die Kommunalpolitiker wollen sich vor allem dafür einsetzen, dass Wohneigentum im Ammerland erschwinglicher wird. Dazu gehöre eine Entbürokratisierung der zahlreichen Bauvorschriften, aber auch das gemeinsame Hinwirken des künftigen Kreistages auf eine Senkung der im Bundesvergleich hohen Grunderwerbsteuer in Niedersachsen, heißt es in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus steht auch die Bewahrung der bisher noch weitgehend intakten Kulturlandschaft Ammerland im Fokus, die der Kreisverband durch einen übermäßigen Ausbau der das Landschaftsbild zerstörenden Windenergie bedroht sieht.

Zudem möchte sich die AfD dafür einsetzen, dass das Ammerland als außergewöhnliche Kulturlandschaft in die Welterbeliste der Unesco aufgenommen wird. Des Weiteren stehen die Ablehnung der Gendersprache im Bereich der öffentlichen Verwaltung sowie die Förderung des Plattdeutschen im Programm. Hierbei möchte sich die Partei für einen alle zwei Jahre stattfindenden Literaturwettbewerb des Landkreises einsetzen, der mit 5000 Euro dotiert sein sollte.

Bürgerfreundliche Verwaltung

Weitere Punkte im AfD-Konzept sind eine bürgerfreundliche Verwaltung mit Abendöffnungszeiten – etwa bei der Zulassungsstelle – ein weiterer Ausbau der digitalen Verwaltung sowie die Erweiterung des Radwegenetzes. „Zudem stehen wir als Partei ganz klar für mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie, etwa im Hinblick auf den Bau der Autobahn 20. Hier sollten die Einwohner aller betroffenen Regionen, also auch des Ammerlandes, direkt entscheiden, ob sie dieses Projekt wirklich möchten“, erklärt die Kreisvorsitzende Treber.

Bei der Kreistagswahl im Ammerland tritt die AfD mit sechs Kandidaten an. Die Partei will sich für erschwingliches Wohneigentum und gegen die Gendersprache einsetzen.
Um diesen und viele andere Texte auf NWZonline lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt für 1€ im ersten Monat weiterlesen

Das ist alles im Abo enthalten:

Alle Inhalte auf NWZonline
Flexible Laufzeit, monatlich kündbar
Mit einer Anmeldung auf allen Geräten lesen
NWZ-App mit Benachrichtigungen und #moin, dem kompakten Nachrichtenüberblick
Preisvorteile und exklusive Gewinnspiele in der NWZ-Vorteilswelt
Probe starten & weiterlesen

Bereits NWZ-Abonnent?

Melden Sie sich hier mit Ihrem NWZ-Zugang an, um diesen und alle anderen Artikel lesen zu können.

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Das könnte Sie auch interessieren