Zuerst machte der Weihnachtsstern als Schnittpflanze bei uns Karriere, heute als die am meisten verkaufte Zimmerpflanze.

Um 1830 kamen die ersten Exemplare von Mexiko nach Europa, aber erst im vergangenen Jahrhundert gingen sie auf Erfolgskurs und sind heute in der Adventszeit ein beliebter Zimmerschmuck.

Um einige Wochen Freude an diesen Zimmerpflanzen zu haben, lohnt es sich, nur erstklassige Ware zu kaufen und zu Hause auf die richtige Pflege zu achten.

Beim Kauf sollte man darauf achten, voll erblühte Pflanzen mit leuchtend grünen, frischen Blättern, die kein Anzeichen von Welken oder Einrollen zeigen dürfen, zu erwerben.

Die großen Hochblätter sind normalerweise rot. Durch züchterische Anstrengungen gibt es aber inzwischen auch Poinsetten in orangenen, lachsfarbenen, rosa, weißen und sogar zweifarbigen Farbtönen.

Die Weihnachtssterne sollten nach dem Kauf nicht sofort in das voll beheizte Wohnzimmer gestellt werden. Die Hochblätter halten am längsten bei Temperaturen von 16 bis 18 Grad an einem hellen Standort ohne Prallsonne. Damit die Blätter ihren frischen Eindruck behalten, lohnt es sich, in wärmeren Räumen mit Lufttrockenheit täglich zu sprühen.

Da die Pflanzen gegenüber kalter Zugluft sehr empfindlich sind, empfiehlt es sich, sie beim Lüften von der Fensterbank in den Raum zu stellen. Über Winter wird nur sparsam mit warmem Wasser gegossen und gar nicht gedüngt.

Lade
Pflanz-O-Mat
...