Wie die Kartoffeln stammen die Topinambur aus Südamerika. Mit dem Nachtschattengewächs Kartoffeln haben sie aber botanisch keine Verwandtschaft. Topinambur (Helianthus tuberosus) zählen zu den ausdauernden Korbblütlern.

Geschätzt werden die frostharten Knollen, die als Gemüse im Winter sehr beliebt sind. Besonders begehrt sind die Knollen bei Diabetikern, da das in ihnen enthaltene Kohlenhydrat Inulin für Zuckerkranke sehr bekömmlich ist. Daneben besitzen Topinambur viele Vitamine und Mineralstoffe.

Zum Verzehr eignen sich die leicht nussartig schmeckenden Knollen als Rohkost geraspelt oder wie Gemüse gedünstet. Da sie jedoch blähungsfördernd wirken, sind sie von empfindlichen Personen mit Vorsicht zu genießen. Dem Rohkostsalat können Kräuter wie Oregano und Bohnenkraut beigefügt werden. Zum Kochen wird Kümmel verwendet.

Topinambur sind leicht anzubauen und erfordern weder besondere Pflege, noch haben sie hohe Standortansprüche. Zu bedenken ist lediglich, dass sie eine stattliche Höhe von bis zu fünf Metern erreichen und sich schnell mehr als erwünscht ausbreiten können.

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Von Topinambur gibt es verschiedene Sorten, die man im Saatguthandel oder preisgünstig als Gemüse auf dem Markt kauft. Die kleinen Knollen werden etwa 15 Zentimeter tief mit einem Abstand von 30 Zentimetern im Herbst oder im Frühjahr in gute humose Gartenerde gepflanzt. Die Erntezeit von Topinambur beginnt im Oktober. Die Stängel werden rund 30 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Sie können verfüttert sowie gehäckselt als Mulchauflage oder zum Kompostieren verwendet werden.

Ausgegrabene Topinamburknollen lassen sich schlecht lagern, sie verfaulen schnell. Darum ist es sinnvoll, sie immer frisch auszugraben oder nur einen kleinen Vorrat in einem Erdkeller einzulagern. Da die Knollen absolut winterhart sind, kann ihnen auch der stärkste Frost nichts anhaben.

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