Ein bei uns heimischer Baum ist meistens ein Lebensraum zahlreicher Insekten und Vögel. Bereits ab Februar, lange vor dem Blattaustrieb, lockt die Haselnuss mit dekorativ herabhängenden Kätzchen Fluginsekten an und bietet unter anderen Bienen erste Nahrung.

Die Blätter der Hasel sind dann später die Nahrung des Haselblattrollers und der Raupe des Birkenzipfelfalters. Von den jungen Trieben fressen auch die Larven des Schwarzen Haselbocks. Von den Haselnüssen ernähren sich bis in den Winter hinein Eichelhäher, Kleiber, Spechte sowie Eichhörnchen, Siebenschläfer und Haselmaus.

Natürlich bleiben auch noch genügend Nüsse für den Menschen übrig, vorausgesetzt, es wurden Fruchtsorten wie Corylus avellana (Waldhasel) gepflanzt.

Damit die Enttäuschung nicht groß ist, wenn fruchttragende Haselbüsche keinen Ertrag bringen, ist zu bedenken, dass die Sträucher selbststeril sind und andere befruchtende Sorten benötigen. Auch der Pollen eines anderen Busches der gleichen Sorte genügt nicht. Da die Blütezeit je nach Sorte von Februar bis April variiert, ist es auch notwendig, Sorten mit zeitgleicher Blüte auszuwählen. Am besten pflanzt man deshalb drei bis vier Büsche, um Misserfolgen aus dem Weg zu gehen.

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Haselbüsche wachsen fast überall im Garten, da sie frische bis trockene und saure bis alkalische Böden gut vertragen. Mit einer Höhe von vier bis sechs Metern passen sie auch in kleinere Gärten. Wegen ihrer Schattenverträglichkeit eignen sie sich sogar zur Unterpflanzung hoher Bäume. Einen natürlichen Standort hat die Hasel in der Gehölzhecke zusammen mit Liguster, Schlehe, Weide, Wildrose, Schneeball und Heckenkirsche.

Unter den Haselsträuchern sollte über Winter das Laub, das sich im Herbst hübsch gelb verfärbt, liegen bleiben. Es bildet unter anderem ein Winterquartier für Marienkäfer.

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