Wie der Name Steppenkerze schon vermuten lässt, stammt dieses Liliengewächs aus trockenen Gebieten mit durchlässigen, sandigen Böden. Für den Garten sind deshalb trockene, sonnige Standorte auszusuchen. Nässe vertragen die Pflanzen überhaupt nicht, bei einem zu feuchten Boden muss Sand beigemengt werden.

Dies geschieht am besten bei der Pflanzung, die bereits im Sommer vorgenommen werden kann, da sich die Pflanze schon kurz nach der Blüte einzieht. Die fleischigen, seesternförmigen Wurzelstöcke werden nur zehn bis fünfzehn Zentimeter tief eingepflanzt. Bei schwerem Boden hebt man vorher doppelt so tief aus und füllt mit Schotter und Sand auf. Den Abschluss bildet eine Schicht mit nahrhaftem, lockerem Kompost.

Da die Wurzeln frostempfindlich sind, wird über Winter mit reichlich Laub abgedeckt. Zeitig im Frühjahr schieben sich die Triebe dann wie dicke Spargelstangen aus dem Boden. Diese jungen Triebe sind vor Frost mit Reisig zu schützen. Drohen Ende Mai zu Zeiten der Eisheiligen noch Minusgrade, hilft ein übergestülpter Topf oder Karton nachts vor Schaden.

Bis zu zweieinhalb Meter ragen diese Blütensprosse in den Himmel, und ihre vielen Einzelblüten öffnen sich von unten nach oben in den Farben gelb, rosa oder weiß vom Juni bis weit in den Juli hinein.

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Besonders auffallend wirken Steppenkerzen, wenn sie mit ebenfalls jetzt blühendem lila bis vilolettfarbenen Riesenlauch zusammenstehen. Im Staudenbeet stehen sie gut hinter blau blühender Ochsenzunge, Fackellilien, Pfingstrosen oder rotem Mohn, neben der gelbblühenden Junkerlilie oder neben Yucca, Rittersporn und Königskerzen.

Verständlich ist, dass die hohen Blütenstiele nicht dem vollen Wind ausgesetzt werden wollen. Gibt es keine passenden, geschützten Stellen im Garten, lohnt sich nur der Anbau der kleiner bleibenden Arten.

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