Es gibt vom Sellerie noch keine Züchtung, von der man über Sommer die Blätter als Würze pflückt, im Frühherbst die Stiele und zum Spätherbst dann noch eine faustgroße Knolle erntet. Für jeden Zweck lohnt es sich deshalb, die geeigneten Sorten anzubauen.

Während für viele Kulturpflanzen ab August bis September das Gartenjahr bereits zu Ende ist, verstärkt der Knollensellerie noch sein Wachstum. Bis zum Erntezeitpunkt ab Ende Oktober, einige Minusgrade Frost werden vertragen, ist die Entwicklung noch beträchtlich.

Um möglichst große Knollen zu ernten, kann man das Wachstum des Selleries zusätzlich unterstützen. Sellerie ist von seiner Herkunft im Meeresklima heimisch und liebt daher Salz. Eine kleine Gabe von Meersalz um die Pflanze gestreut, fördert das Gedeihen.

Ab dem Hochsommer wird unter Sellerie als Flachwurzler nicht mehr gehackt, mit der Hand aber bei den Knollen bildenden Sorten immer etwas Erde von der Pflanze weggenommen und die Knolle damit freigelegt. Dies verhindert ein zu starkes Wurzelgeflecht auf Kosten der Knollenbildung. Sellerie neben Porree gepflanzt, erleichtert die Arbeit: Vom Sellerie wird der Boden etwas entfernt und der Porree damit angehäufelt, um möglichst lange weiße Schäfte zu erhalten.

Knollensellerie erntet man so spät wie möglich. Die Pflanzen werden spätestens im November ausgegraben, die Wurzeln eingekürzt und die Blätter abgedreht. Dabei ist zu beachten, dass die Knollen nicht verletzt werden, da sonst die Qualität leidet.

Zum Lagern bieten sich Erdkeller oder Mieten an, wo die Sellerieknollen den ganzen Winter über frisch bleiben.

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