Radieschen sind im Frühjahr begehrt, sorgen selbst bei Gartenneulingen für rasche Erfolge, und wachsen selbst auf der Fensterbank, wo sie direkt von der Hand in den Mund gegessen werden können. Hält man sich dazu an einige Grundregeln, gibt es nach etwa vier bis acht Wochen reichlich zu ernten.

Ab Ende Februar bis Ende September kann unter Glas ausgesät werden und im Freiland jeweils einen Monat später beziehungsweise früher. Ein humusreicher, gut gelockerter und nicht frisch gedüngter Boden sowie viel Licht und Luft sind für den Anbau ideal. In der Regel wird in Reihen angebaut, möglich ist es aber auch, die Samen breitwürfig auszusäen.

Die Saattiefe beträgt etwa einen Zentimeter, und es sollte darauf geachtet werden, dass die auflaufenden Pflanzen nicht zu dicht stehen, da sie sonst schnell schießen und sich nur spärlich entwickeln. Die Standweite beträgt bei Radieschen in der Reihe sechs Zentimeter, und ein Reihenabstand von 20 Zentimetern ist ideal. Der Boden wird feucht gehalten.

Bei genügend Wärme laufen die Sämlinge schon nach einer Woche auf. Dann lassen sich zu eng stehende Pflänzchen noch gut ausziehen. Bis zur Ernte ist immer auf eine ausgewogene Wasserversorgung zu achten, da sonst die Knollen schnell platzen und pelzig werden.

Bewährt hat es sich, alle paar Wochen Folgesaaten vorzunehmen, am praktischsten auf den Beeten, wo Platz entsteht. Ideal ist ein Anbau nach Salaten, frühen Erbsen und Bohnen und nach Kartoffeln.

Radieschen sollten aber nicht nach sich selbst und nach anderen Kreuzblütlern, wie Kohl und Rettich, angebaut werden, da dies die Gefahr wirtsspezifischer Erkrankungen wie Kohlhernie erhöht.

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