Man kann aus Krokussen zwar keine Sträuße binden wie aus Osterglocken oder Tulpen, dafür lassen sie sich aber gut in Schalen und Töpfen bereits blühend im Februar an kühlen Plätzen in der Wohnung aufstellen. Die Blütenbecher der Krokusse mit ihren weißen, gelben und blauen Farben gehören so zum Frühjahrsbild der Gärten, und man kann sich an ihren auffälligen Blüten kaum sattsehen.

Ab März blüht der Frühlingskrokus (Crocus vernus) auf. Seine Blütezeit geht bis in den Mai hinein, und seine Blütenbecher leuchten in allen Farben außer in Rot. Der Frühlingskrokus liebt einen hellsonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Bei einem Stand im Rasen ist zu berücksichtigen, dass der erste Grasschnitt erst dann erfolgt, wenn das Blattgrün der Krokusse und der anderen Frühlingsblüher verwelkt ist. Ein Schnitt geschieht selten vor Anfang bis Mitte Juni.

Stehen die Pflanzen an ungünstigem, nassem oder schattigem Standort, so gräbt man die Knollen aus und verpflanzt sie zu Trupps in doppelter Knollentiefe an einen günstigeren Platz. Sie passen gut neben Schneeglöckchen, Märzenbecher, Schlüsselblumen und frühe Zwiebelschwertlilien.

Öffnen sich bei Sonnenschein die bunten Blüten, zeigen sich die großen Staubgefäße und der Fruchtknoten, so dass man diesen „Safran“ am liebsten sammeln möchte, der sprichwörtlich den Kuchen „gel“ macht. Die Frühlingskrokusse sind jedoch die falschen Blüten, um dieses Gewürz zu gewinnen.

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Nur der im Herbst blühende Krokus (C. sativus) mit lilafarbiger Blüte und purpur durchsetzten Adern enthält die begehrten Narbenschenkel, aus denen das Safrangewürz gewonnen wird. Im Mittelalter wurde diese Krokusart in Spanien und Südfrankreich angebaut, in Europa heute nur noch in der Schweiz im Wallis.

Bis zu 200 000 Blüten werden benötigt, um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, zum Sammeln von 275 Gramm Safran braucht man etwa 14 Tage.

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