Die Erntezeit beginnt im August, wenn die Blätter vergilbt und eingetrocknet sind. Wartet man zu lange, öffnen sich bereits die Knollen im Boden und bereiten sich auf eine erneute Kultur vor. An einem warmen und sonnigen Tag zieht man deshalb die Knollen zeitig aus dem Boden, befreit sie von der Erde und lässt sie luftig trocknen. Die für die erneute Pflanzung bestimmten Knoblauchzehen, am besten geeignet sind die kräftigsten Knollen, werden zur Seite gelegt, der Rest nach einigen Tagen von den Wurzeln befreit und am besten zu Zöpfen geflochten.

Ist eine Kultur von Knoblauch zum ersten Mal geplant, kauft man eine Knolle der richtigen Sorte im Gartengeschäft und nicht etwa beim Gemüsehändler. Die zum Pflanzen vorgesehenen einzelnen Zehen werden vor dem Stecken über Nacht in Wasser eingeweicht, da sie sonst erst in der Erde quellen und leicht aus dem Boden gedrückt werden.

Die einzelnen Zehen sind im Abstand von zehn bis 15 Zentimetern so tief in den Boden zu stecken, dass der spitze Teil der Zehe gerade mit Erde bedeckt ist. Der Reihenabstand beträgt 20 Zentimeter. Knoblauch benötigt einen vollsonnigen Stand und humusreichen, lockeren und feuchten Boden. Bewährt hat sich auch ein Standort zwischen Erdbeerpflanzen, wo Knoblauch vorbeugend gegen einen Befall mit Grauschimmel wirkt. Die Reihen werden vor dem Anbau mit reifem Kompost gedüngt, frischer Dünger wird nicht vertragen.

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Schon sehr zeitig im nächsten Frühjahr entwickelt der Knoblauch recht lange, schmale, graugrüne Blätter, die an die verwandten Liliengewächse Porree und Zwiebel erinnern. Über Sommer wird gehackt und bei trockener Witterung gegossen. Ansonsten verlangt Knoblauch keine Pflege.

Für die Verwendung des Knoblauchs gibt es kaum Grenzen: Zu früherer Zeit wurde er als Talisman gegen bösen Zauber und Seuchen benutzt, in der Naturheilkunde als blutdrucksenkendes Mittel und in der Küche zu zahlreichen Gerichten wie Salaten, Suppen, Fleischspeisen, Hülsenfrüchten und Soßen.

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