Die viel zu wenig beachtete Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris) offeriert neben den gewohnten Blütenständen auch eine hübsche Belaubung, die sich zudem zum Herbst prächtig gelb verfärbt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Klimmern wie Wein, Efeu oder Knöterich hält sich auch die Wuchsleistung mit etwa fünf bis selten sieben Metern Höhe, die auch erst nach vielen Jahren erreicht wird, in Grenzen, sodass sie auch zur Begrünung von Zäunen, kleineren Wänden, Pergolen oder Mauern geeignet ist. Selbst als bis zu zwei Meter großer Busch wächst die Pflanze ohne Stütze und bedeckt an schattigen Ecken die Erde. Dekorativ wirkt die Kletterhortensie auch, wenn man sie an großen Bäumen hochranken lässt. Gerade zum mobilen Grün bietet sich die langsam wachsende Pflanze in Kübeln an.

Auch wenn die Pflanze ähnlich wie Efeu und Wilder Wein Haftwurzeln ausbildet, lohnt es sich aufgrund der geringen Kletterfähigkeit, an glatten Wänden eine Rankhilfe aus Spanndrähten anzubieten. Wichtig für ein gutes Wachstum sind die idealen Standortbedingungen.

Von den Lichtverhältnissen her bieten sich Nord- bis Ost- und Nordwestwände an, da die Pflanzen weder Prallsonne noch Hitze mögen und Luftfeuchtigkeit wünschen. Von den Bodenverhältnissen her ist ein saurer bis höchstens neutraler, humoser und frischer Boden ideal.

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Beim Einpflanzen lohnt es sich, in das Pflanzloch Laubkompost hineinzugeben und später mit Laub und Holzhäcksel zu mulchen. Dadurch erreicht man auch, dass das oberflächennahe Wurzelgeflecht genügend Feuchtigkeit erhält. Bei Trockenheit ist in den ersten Jahren ausreichend zu wässern.

Im Gegensatz zu den Gartenhortensien, deren Triebe in ungünstigen Lagen oft erfrieren, ist die Kletterhortensie vollkommen winterhart.

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