Mit seinem immergrünen Laub macht der Efeu besonders im Winter auf sich aufmerksam und bedeckt Wände und Fassaden. Außerdem bietet das Laub des Efeus vielen Singvögeln Schlafplätze in dieser kalten Jahreszeit. Aber auch seine blauen Beeren, die für Menschen giftig sind, werden von den Tieren gern gefressen.

Die begrünten Wände bieten im Sommer Vögeln reichlich Nistmöglichkeiten und Nahrungsangebote, so dass Insektenplagen nicht zu befürchten sind.

Etwas Geduld braucht es schon, bis der in den Garten gepflanzte Efeu Früchte trägt. Dieses Klettergewächs hat nämlich einen etwas anderen Rhythmus als viele andere Pflanzen: Er blüht zum ersten mal ab einem Lebensalter von 20 bis 50 Jahren und dann auch erst im Spätherbst von Oktober bis November. Bienen sowie andere Fluginsekten fliegen zu dieser Zeit aber nicht mehr, so dass in der Regel Fliegen die Blüten bestäuben. Fehlen diese Insekten allerdings, kann Efeu trotzdem wunderschön blühen, es fehlen aber die Früchte, die im Frühjahr blauschwarz reifen.

Efeu eignet sich aber nicht nur zur Fassadenbegrünung. Als Schattenpflanze bedeckt er oft große Flächen auf dem Boden und berankt häufig Stämme. Zunehmend wird Efeu auch für das mobile Grün eingesetzt und dort als idealer wintergrüner Bodendecker oder mit einem Klettergerüst als Wind- und Sichtschutz verwendet.

Für Fassaden ist Efeu ideal zur Begrünung der Nordwände von Häusern. Er sollte aber nicht zu dicht an Wände gepflanzt werden. Ein Abstand von einem halben Meter ist richtig, um an genügend Feuchtigkeit zu kommen. Hat der Efeu dann erst einmal an der Wand Fuß gefasst, begrünt er mit einer Wachstumsleistung von bis zu zwei Metern im Jahr rasch Wände und Fassaden ganz ohne Unterstützung von Rankhilfen.

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