Rund um das Mittelmeer und in den USA ist Brokkoli schon lange beliebt und in den letzten Jahren ist dieser Kohl auch bei uns zum Trendgemüse aufgestiegen.

Sicherlich spielt auch eine große Rolle, dass die vielen wertvollen Inhaltsstoffe des Brokkoli, unter anderem Beta Carotin, viel Vitamin C und sogenannte Indole, nach wissenschaftlicher Erkenntnis helfen, Krebsauslöser unschädlich zu machen. Dabei werden diese Stoffe gebunden, abgekapselt oder Enzyme aktiviert. Außerdem weist dieser Kohl erfreulicherweise nur sehr geringe Nitratwerte auf.

Für den Gärtner von Vorteil sind sicherlich die Anspruchslosigkeit, ein ständiges Nachwachsen der zu erntenden Seitentriebe und die Möglichkeit einer langen Kultur, da Brokkoli einige Grade Frost aushält und noch bis zum Winteranfang ständig frisch geerntet werden kann.

Die bereits im zeitigen Frühjahr ausgesetzten Pflanzen fangen jetzt an, ihre Knospen auszubilden. Ab diesem Zeitpunkt darf der Brokkoli im Wachstum nicht stocken; bei Trockenheit ist laufend zu gießen, und alle vierzehn Tage wird dem Gießwasser etwas Nährstoffe zugegeben.

Die Knospen werden geerntet, bevor sie anfangen zu blühen, da die Stiele zu diesem Zeitpunkt bitter werden. Es lohnt sich nämlich, den ganzen Blütenstiel zu ernten und zu verzehren, da er ausgezeichnet schmeckt und Brokkoli auch den Namen Spargelkohl eingebracht hat.

Schießt Brokkoli aus Versehen doch einmal in Blüte, kann man die Stiele sogar ähnlich wie Spargel schälen. Für den späten Anbau lohnt es sich, jetzt noch Brokkoli auszusäen oder spätestens bis Mitte Juli Jungpflanzen in die Beete auszubringen.

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