Wenn eine Olympiasiegerin etwas über das eigene Event sagt, hört man als Veranstalter stets genau hin. „Ich glaube, dass das Turnier in den nächsten Jahren noch mehr Anerkennung bekommen wird“, betonte in dieser Woche Dressurreiterin Kristina Bröring-Sprehe und lobte ausdrücklich die Entwicklung des Agravis-Cups in Oldenburg.

Die Zahlen sprechen für sich. Etwa 24 500 Zuschauer kamen in diesem Jahr in die Arena – ein neuer Rekord wurde nur knapp verpasst. Ganz nebenbei wurde der Vertrag mit der Weser-Ems-Halle um fünf Jahre bis 2022 verlängert. Ein Zeichen von Konstanz und Akzeptanz.

Die Macher um Turnierchef Kaspar Funke hören Komplimente wie das der Olympiasiegerin sicher gern – ausruhen werden sie sich darauf freilich nicht. Gerade für den Freitag hat Funke noch Steigerungspotenzial erkannt. Mehr Schülergruppen würden tagsüber hier für eine bessere Atmosphäre sorgen. Dass zudem das erste große Springen am Freitag bis in die späte Nacht lief, ist nicht gerade zuschauerfreundlich und muss optimiert werden.

Aus dem Lager der Reiter hörte man allerdings dieser Tage nur Lob für die guten Bedingungen. Der Agravis-Cup wächst weiter. Und er ist längst fest in den Köpfen der Reitregion verankert. Damit ist das Oldenburger Turnier auf dem Sprung, in den nächsten Jahren noch größer zu werden.


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