Tryon Der Mannschaftswettbewerb findet ohne sie statt, dennoch sattelt Sandra Auffarth an diesem Freitag erstmals bei den Weltreiterspielen in Tryon/North Carolina. Um 15.24 deutscher Zeit geht die Ganderkeseerin auf ihrem Nachwuchspferd Viamant du Matz in das Dressurviereck, um in der Einzel-Konkurrenz der Vielseitigkeit Teil eins von drei zu absolvieren.

Zuvor hatte Bundestrainer Hans Melzer entschieden, die 31-Jährige nicht für das deutsche Team zu nominieren. Stattdessen gehen Julia Krajewski (Warendorf) mit Chipmunk, Europameisterin In-grid Klimke (Münster) mit Hale Bob und Andreas Dibowski (Döhle) mit Corrida auf die Medaillenjagd.

Auffarth kann sich so voll auf den Einzelstart konzen-trieren. Die amtierende Weltmeisterin war ohnehin nur nachnominiert worden, weil Olympiasieger Michael Jung aufgrund einer Verletzung seines Pferdes Rocana nicht starten kann. Auffarths Erfolgspferd Opgun Louvo, mit dem die Reiterin vor vier Jahren in Caen (Frankreich) sowohl im Einzel als auch im Team Gold gewonnen hatte, startet nicht mehr bei Championaten.

„Die Geländestrecke ist sehr schön und mit viel Liebe zum Detail gebaut. Trotzdem ist der Kurs sehr anspruchsvoll und konditionell wird den Pferden aufgrund des hügeligen Geläufs einiges abverlangt“, blickte Auffarth am Donnerstag via Facebook schon mal auf den Geländeritt an diesem Samstag voraus. Der Boden sei aktuell ideal, der angekündigte Regen könne aber durchaus noch Pro-bleme bereiten. Die Entscheidung im Einzel und Team fällt am Sonntag im Springen.

Derweil hat die Staatsanwaltschaft Koblenz die Ermittlungen gegen einen Nachwuchs-Springreiter wegen des Anfangsverdachts von Sexualstraftaten eingestellt. Das teilte Behördenleiter Harald Kruse am Donnerstag mit. Der 20-Jährige aus dem Kreis Neuwied war verdächtigt worden, auf Turnieren alleine oder mit anderen gegen angetrunkene Mädchen sexuell übergriffig geworden zu sein. Die Vorwürfe beruhten auf den Angaben eines Zeugen ohne eigene Beobachtungen, der sich auf die Aussagen eines anderen Zeugen berief. Dessen Vernehmung bestätigte jedoch laut Kruse nicht den Anfangsverdacht.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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