Strahlemann genießt und organisiert

Bild: VAN ELTEN
Dreigestirn mit guter Laune: (von links) Torsten Schmidt, Turnierleiter Jan-Christoph Egerer und Björn Finkeisen (2. Vorsitzender des Renn- und Reitvereins Rastede)Bild: VAN ELTEN
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Wenn das Landesturnier läuft, ist er sechs Tage lang rund um die Uhr im Einsatz. Bei Organisationsleiter Torsten Schmidt laufen im Schlosspark alle Fäden zusammen. Da bleibt wenig Zeit für das alltägliche Drumherum. Als aber der OK-Chef am Donnerstag in aller Frühe auf den Turnierplatz kam und sich die Sonne stramm den Weg nach oben bahnte, avancierte Schmidt zum Strahlemann. „Fünf Liter Niederschlag in der Nacht. Da lache ich nur drüber“, entfuhr es ihm. Kein Wunder: Im Vorjahr hatte ihm das Wetter den Turnierplan verhagelt. Die Regenmassen führten gar zur Verlegung des Großen Preises.

Ihren ersten Auftritt hatte am Donnerstag Olympia-Teilnehmerin Sandra Auffarth. In der 1. Qualifikation des Championats für junge Springpferde ging sie auf der siebenjährigen Stute Nupafeed’s La Vista an den Start, landete mit vier Strafpunkten aber nur auf Platz 22. Nach dem Ritt war Auffarth in Eile – es ging „direkt weiter nach Warendorf“, wie die 29-jährige Ganderkeseerin mitteilte. In Nordrhein-Westfalen trifft sich das deutsche Vielseitigkeitsteam zur Vorbereitung auf die Sommerspiele (5. bis 21. August). An diesem Freitag kehrt Auffarth aber nach Rastede zurück. Die Team-Olympiasiegerin von London 2012 startet ab 14 Uhr in der zweiten Qualifikation des Championats für junge Springpferde.

Erneut unter Beweis stellte am Donnerstag Kaya Lüthi (RV Albersloh), wie schnell sie auf der neunjährigen Stute Caramia unterwegs ist. Bei der 1. Qualifikation zur Mittleren Tour, einer Zeitspringprüfung der Klasse S*, gewann die Vize-Europameisterin der Jungen Reiter aus dem Jahr 2014 mit null Fehlern in 59,61 Sekunden. Bereits am Vorabend, beim Eröffnungsspringen der Großen Tour, war der 22-jährigen Pferdewirtin ein Parforceritt mit der klar schnellsten Zeit aller Teilnehmer gelungen – allerdings leistete sie sich hier einen Fehler am letzten Hindernis.

Das könnte Sie auch interessieren