Warendorf (dpa) - Nach mehr als zweieinhalbjähriger Pause wird Daniel Deußer wieder für die deutsche Nationalmannschaft reiten. Der Springreiter will nach langer Weigerung die Athletenvereinbarung des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) unterschreiben.

"Wir haben eine Zusage von Daniel", sagte Bundestrainer Otto Becker am Donnerstag in Warendorf. Christian Ahlmann hat hingegen noch keine Zusage gegeben. "Ich hoffe, dass das in naher Zukunft kommt", sagte der Coach: "Ich habe da ein gutes Gefühl." Ahlmann benötige noch ein bisschen mehr Bedenkzeit.

Ahlmann und Deußer waren zuletzt 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für Deutschland angetreten und hatten gemeinsam mit Ludger Beerbaum und Meredith-Michaels-Beerbaum die Bronzemedaille gewonnen. In der aktuellen Weltcup-Saison waren sie in der Westeuropa-Liga die erfolgreichsten deutschen Starter und gehören beim Final-Turnier am ersten April-Wochenende in Göteborg zu den Topfavoriten.

Nach mehreren Gesprächsrunden mit den beiden Reitern hat der Reitverband entschieden, für das laufende Jahr die Vertragsstrafen auszusetzen, wenn "Behandlungen der Pferde nicht korrekt in den Behandlungsbüchern notiert sind", erklärte Geschäftsführer Dennis Peiler. Er betonte: "Wir schaffen keine Regelung für zwei Reiter, sondern für alle. Sie müssen ihre Bücher trotzdem führen."

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