OLDENBURG Die Oldenburger Pferdetage haben begonnen: Noch bis zum Sonntag gehen Reiter aus 16 Nationen in der Weser-Ems-Halle an den Start und kämpfen um über 100 000 Euro Preisgeld. Höhepunkte sind die international ausgeschriebenen Dressuren und Springen der schweren Klasse. Darüber hinaus gehören auch klassische Komponenten wie das Finale des Schulwettbewerbs Reiten, lokale Prüfungen und der Gala-Abend zum Programm. Oldenburg ist für die Springreiter zugleich Etappe der Masters League, deren Finale im Dezember in Frankfurt steigt.

Sportlicher Glanzpunkt ist der Große Preis am Sonntag (12.50 Uhr). Favorit ist der Olympia-Zweite von 2008, Rolf Göran Bengtsson aus Schweden. Aber auch Theo Muff (Schweiz), der dreifache Derbysieger Toni Hassmann (Lienen) und die deutsche Meisterin Rebecca Golasch (Kaarst) rechnen sich Siegchancen aus.

Außenseiterchancen besitzen des Weiteren die lokalen Starter. Mario Stevens, der erst am vergangenen Wochenende in Vechta das Goldene Hufeisen gewonnen hatte, sowie Youngster Jan Sprehe (Benstrup), Joachim Heyer (Cappeln) oder das Ehepaar Manuela und Rolf Moormann (Ahlhorn) wollen vor heimischer Kulisse glänzen.

International geht es auch in der Dressur zu. Akteure aus acht Nationen zeigen auf Grand-Prix-Niveau ihren Leistungsstand. Höhepunkt ist der große Dressurpreis am Sonntag (9.45 Uhr). Heißester Sieganwärter ist der Niederländer Sander Marijnissen, der im vergangenen Jahr souverän gewann. Bekannteste deutsche Starter sind Hubertus Schmidt (Borchen) und Michael Klimke (Münster).

Allerdings ist auch der Oldenburger Reiterverband in der Dressur durch Kira Wulferding (Holzhausen), Kristina Sprehe (Benstrup) und Lena Teichert (Wildeshausen) mit einem schlagkräftigen Trio vertreten.

An diesem Donnerstag stehen in erster Linie die Einlaufprüfungen für die Mannschaftswettbewerbe im Blickpunkt. 20 Vereine aus dem Weser-Ems-Gebiet haben gemeldet. Seinen Heimvorteil beim L-Teamspringen nutzen will der RFO Oldenburg mit Ramona Szach, Ann-Christin Götting, Julia Wray und Bettina Schöne-Seifert.

Den ersten Sieg bei den Pferdetagen landete am Mittwochabend Dorothee Schneider vom Wiesbadener RFC. In der S-Dressur Prix St. Georges war die Amazone mit 71,00 Prozent nicht zu schlagen.

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